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DVD Review » Flightplan - Ohne jede Spur
 
Info:
 
Titel : Flightplan
Originaltitel : Flightplan
Verkauf : ab dem 16.03.2006
Land/Jahr : USA/2005
Label : Touchstone
Laufzeit : ca 94 min.
FSK : ab 12 Jahren
Bild : Widescreen (2.35:1 - anamorph)
Ton : Dolby Digital 5.1 (Deutsch), Dolby Digital 5.1 (Englisch), Dolby Digital 5.1 (Türkisch)
Untertitel : Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Französisch, Spanisch, Türkisch, Arabisch, Italienisch
RC-Code : RC2
Darsteller : Erika Christensen, Jodie Foster, Kate Beahan, Michael Irby, Peter Sarsgaard, Sean Bean
Regie : Robert Schwentke
 
Wertung:
 
 » Film : 3.5/5.0
   
   
   
   
   
 » Bild : 4.0/5.0
   
   
   
   
   
 » Ton : 4.0/5.0
   
   
   
   
   
 » Bonus : 2.0/5.0
   
   
   
   
   
 » Gesamt : 3.5/5.0
   
   
   
   
   
 
Film (3.5):
 
Die in Berlin wohnende Kyle (Jodie Foster) wird nach dem Tod ihres Mannes dazu gezwungen zusammen mit ihrem Kind Julia zu Verwandten nach New York zu ziehen. Nach dem Check-In auf das Flugzeug verliert die Mutter ihr Kind aus den Augen. Die ersten Versuche die Tochter wieder zu aufzufinden scheitern und die Glaubwürdigkeit der Mutter wird schließlich zweifelhaft.
Der Höhepunkt dieses Misstrauens wird dadurch erreicht, dass niemand Julia an Bord gesehen hat und auch niemals ein Platz für sie gebucht wurde. Die Frage, ob Jodie Foster durch den Tod ihres Mannes psychisch erkrankt ist, oder ob die Tochter tatsächlich entführt wurde, wird zum Mittelpunkt des Films.

Flightplan ist ein ziemlich ruhiger Film, der sich an den stilistischen Mitteln eines "Panic Room" (ebenfalls mit Jodie Foster) orientiert. Das heißt, dass die Story sehr behäbig aufgebaut wird und niemals so richtig "explodiert". Diese Art von Regiestil, also der Versuch, durch die "innere Ruhe" des Films die Spannung aufzubauen, ist eine reine Geschmackssache und funktioniert nicht immer ("Alien 1" war z.B. in meinen Augen ein negatives Beispiel, "The Ring" ein positives).

Bei "Flightplan" gelingt die Umsetzung leider nur bedingt. Ähnlich wie in "Panic Room" reicht die Spannung aus, um bei der Stange gehalten zu werden, allerdings wird die Vorfreude auf einen "Wow" oder "A-ha" Effekt letztlich nicht erfüllt.
Der Film beginnt sehr gut und sehr geheimnisvoll. Insgesamt gehört der Anfang zu einem der besten und viel versprechendsten die ich gesehen habe. Aber gerade dadurch werden Ansprüche an den Film aufgebaut, die – wie bereits angedeutet – nicht gänzlich erfüllt werden.
Ich vermag nicht zu sagen, wie man den Film besser hätte umsetzen können, was vorwiegend an den räumlich begrenzten Möglichkeiten einer Flugzeugkabine liegt, aber die eigentlich sehr interessante Idee auf welcher der Film basiert kann sich nicht wirklich in eine packende Inszenierung entfalten.

Als Fazit lässt sich sagen, dass "Flightplan" ein definitiv interessanter Film ist, den es sich gerade aus diesem Grund anzuschauen lohnt. Nachdem der Abspann über den Bildschirm gelaufen ist, wird man dennoch etwas enttäuscht sein.
 
Bild (4.0):
 
Da die Szenerie des Films zum Großteil auf die Flugzeugkabine beschränkt ist, lässt sich die Bewertung der Farbdarstellung recht schwierig vollziehen, da meist nur gräulich-bläuliche Farbtöne vorherrschen und die Umgebung somit von Natur aus sehr trist wirkt und der Anspruch auf besonders farbkräftige Bilder nicht gestellt werden kann.
Nichts desto trotz gelingt die Farbwiedergabe im Rahmen ihrer Möglichkeiten durchaus ansprechend und die Kontraste sind in Ordnung – auch in dunkleren Szenen sind alle Details erkennbar.

Sehr gutes kann von dem (meist nicht vorhandenen) Bildrauschen berichtet werden. Durch den ganzen Film hindurch verhält sich das Bild sehr ruhig und ist größtenteils frei von störendem Flimmern. In dieser Disziplin verhält sich die technische Umsetzung vorbildlich.

Die Bildschärfe ist hingegen nicht ganz optimal ausgefallen. Neben einigen Szenen, in welchen die Schärfe auf ein durchschnittliches Niveau fällt, gibt es auch immer wieder Szenen in denen spürbare Bewegungsunschärfen auftreten. (z.B. bei 67:45).

Da die Farben unter den gegebenen Möglichkeiten gut ausfallen, das Bildrauschen durch Abwesenheit glänzt und ebenso Artefaktbildung oder Bildfehler nicht vorhanden sind, fällt also nur die durchschnittliche Bildschärfe durch ihre Aussetzer negativ ins Auge.
 
Ton (4.0):
 
Die Soundwiedergabe ist von "Flightplan" ist sehr frontlastig ausgefallen. Platz für pompös untermalte Actionszenen ist nicht vorhanden. Aber zumindest die wenigen Momente, die sich für einen voluminösen Sound anbieten (z.B. das vorbei fliegende Flugzeug) werden hervorragend umgesetzt. Liebhaber eines kräftig auftretenden Subwoofers werden an diesen Momenten ihre wahre Freude haben (dieser Spaß beginnt im Übrigen bereits in den ersten 2 Minuten des Films).

Für die Ausnutzung der hinteren Lautsprecher gilt grundsätzlich dasselbe. Sie können von Natur aus bei diesem Film nicht oft beansprucht werden, kommen aber bei den entsprechenden Momenten durchaus – wenngleich nicht optimal – zur Geltung.
Nicht optimal, weil nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden und auch die Musik nur seltenen Gebrauch von den Rear-Speaker macht.

Zur allgemeinen Qualität der Effekte, Sprache und Musikwiedergabe lässt sich nur Gutes berichten, wobei nach wie vor beachtet werden muss, dass der Film auf den oben genannten, ruhigen Regiestil setzt und dementsprechend von der Akustik unterstützt wird. Unter Berücksichtigung dieses Rahmens kann man aber mit der Soundqualität zufrieden sein.
 
Bonus (2.0):
 
Als Sonderausstattung finden sich auf der DVD lediglich sechs kleinere Making-Of's, die sich mit den Bereichen Geschichte, Regie, Casting, Nachbearbeitung, Special Effects und Konstruktion des Sets beschäftigen. Jeder dieser rund 8 Minuten langen Beiträge (englisch mit deutschen Untertiteln) ist durchaus interessant, wenngleich mit vielen Szenen aus dem fertigen Film versehen. Ein Blick auf diesen Herstellungsprozesse lohnt aber allemal, auch wenn es sicher bessere Making-Of's gibt.

Ansonsten ist kein weiteres Material vorhanden. Nicht einmal der typische Trailer ist aufzufinden, was die Wertung trotz der ordentlichen Making-Of's tief in den Keller zieht. Streng genommen bleibt als einziges Extra ein rund 45-minütiges Making Of, welches sich mit sechs verschiedenen Themen beschäftigt.
 
Fazit (3.5):
 
"Flightplan" ist ein interessanter Film, den es sich anzuschauen lohnt, aber von dem man nicht allzu viel erwarten sollte, da man sonst vermutlich enttäuscht wird.
Die technische Seite lässt sich kurz mit einem "gut" auszeichnen, denn sowohl Bild und Ton leisten sich keine allzu großen Schwächen und leiden grundsätzlich nur unter dem monotonen Setting.
Die Sonderausstattung schließlich fällt sehr mager aus. Optimistisch kann man von sechs Making-Of's sprechen, die auch durchaus interessant sind. Pessimistisch gesagt bleibt ein einziges, größeres Making-Of. Wie man das nun endgültig auslegt sei jedem selbst überlassen.
 
Jetzt bei Amazon bestellen: Flightplan - Ohne jede Spur

Autor: Timo Priebe
Datum: 15.05.2006
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