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DVD Review » Stirb Langsam (Special Edition)
 
Info:
 
Titel : Stirb langsam
Originaltitel : Die Hard
Verkauf : ab dem 25.02.2002
Land/Jahr : USA/1988
Label : 20th Century Fox
Laufzeit : ca 127 min.
FSK : ab 16 Jahren
Bild : 2,35:1, anamorph
Ton : Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Englisch), DTS 5.1 (Deutsch)
Untertitel : Deutsch, Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte
RC-Code : RC2
Darsteller : Bruce Willis, Bonnie Bedelia, Reginald VelJohnson, Alan Rickman, Paul Gleason
Regie : John McTiernan
 
Wertung:
 
 » Film : 3.5/5.0
   
   
   
   
   
 » Bild : 2.5/5.0
   
   
   
   
   
 » Ton : 3.0/5.0
   
   
   
   
   
 » Bonus : 2.0/5.0
   
   
   
   
   
 » Gesamt : 2.5/5.0
   
   
   
   
   
 
Film (3.5):
 
Der 1988 produzierte Film "Stirb Langsam" dürfte wohl jedermann ein Begriff sein, war es doch schließlich einer der ersten großen Action-Blockbuster des Hollywood Kinos, der auch noch bis heute populär ist und wohl auch nicht mehr in Vergessenheit geraten wird. Der Vollständigkeit halber gebe ich trotzdem in wenigen Sätzen einen kurzen Überblick über die Story.

Der New Yorker Polizist John McClane (Bruce Willis) will seine Frau überraschend zu Weihnachten in Los Angeles besuchen. Seine Gattin Holly befindet sich zu dieser Zeit auf einer Firmenfeier in einem Bürohochhaus. Kurz nachdem McClane in dem Gebäude eingetroffen ist, wird der Wolkenkratzer von einer Gruppe Terroristen überfallen. Es werden Geiseln genommen, doch McClane kann sich von den Terroristen unbemerkt verschanzen. Die ersten Versuche McClanes nach außen Kontakt aufzunehmen scheitern, er ist auf sich alleine gestellt. Ab diesem Moment beginnt eine spannende Befreiungsaktion.

Die Stirb Langsam Reihe gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Vertretern des Actiongenres - und das nicht zu Unrecht. Der Zuschauer wird den ganzen Film hindurch gut unterhalten, es gibt kaum langweilige Passagen. Lediglich am Anfang kommt der Film etwas schleppend in Gang, was aber daran liegt, dass die Autoren hier versuchen etwas Story in den sonst gewöhnlichen "Ein Held gegen Dutzende Gangster-Plot" zu bringen. Die Randgeschichte um McClanes Familie und deren Krise ist ein netter Versuch den Film aufzuwerten, allerdings verblasst dieser Aspekt im Laufe des Filmes und geht letztlich fast unbemerkt unter. Wenn man von diesem – für viele Actionfilme obligatorischen – Manko absieht, bleibt ein sehr unterhaltsamer und auch spannender Actionfilm mit sehr sympathischen Darstellern. Allen voran natürlich Bruce Willis, der ungewollt in diese Situation geriet. Aber auch seine "Helfer" Ron (Reginald VelJohnson) und McClanes Limousinenfahrer Argyle erzeugen eine zusätzliche Steigerung der Atmosphäre ohne die der Film durchaus schlechter gewesen wäre. Ein letzter Kritikpunkt ist, dass der Film im Großen und Ganzen durchschaubar ist und ohne wirkliche Wendungen auskommt, aber das ist wohl auch nicht seine Absicht. Trotzdem hätte man mit einer etwas komplexeren Story und ein paar Wendepunkten deutlich mehr Spannung aufkommen lassen können.

Bleibt als Fazit, dass "Stirb Langsam" unter Strich ein sehr guter Actionfilm ist, aber eben auch nicht mehr. Wer eine komplexe und überraschende Story mit Niveau erwartet wird sicherlich enttäuscht. Aber wer sich diesen Film anschaut will auch nicht großartig nachdenken, sondern einfach unterhalten werden. Und dafür ist John McClane sehr gut geeignet.
 
Bild (2.5):
 
Zur Bildqualität von Stirb Langsam könnte man folgendes sagen:

a) Man merkt, dass der Film bereits 17 Jahre alt ist
b) Die Qualität wird im Laufe des Filmes grundsätzlich etwas besser

Aber genauer: Die erste halbe Stunde konnte ich kaum glauben, dass es sich um eine DVD handelt, die ich mir da anschaue. Denn das Bild liegt generell, also in sämtlichen Disziplinen, höchstens auf TV-Niveau. Sei es die Schärfe, die Farbe oder das Bildrauschen – alles in allem ist die Qualität für eine DVD relativ schlecht.

Die Farben wirken teils sehr blass und in dunkleren Szenen gehen viele Details verloren. In Kombination mit einer äußerst durchwachsenen Schärfe, dem konstanten Bildrauschen und einem auffälligen Bewegungsflimmern baute sich eine ziemliche Enttäuschung in mir auf. Hinzu kommt noch, dass die Vorlage unter vielen Bildfehlern, also Dropouts leidet. Wie oben bereits erläutert ist die gesamte Bildqualität im anfänglichen Teil des Filmes bestenfalls ausreichend.

Dass die Endnote letztlich doch noch minimal aufgewertet wird, liegt daran, dass das gesamte Bild mit steigender Filmdauer etwas (aber nicht deutlich!) besser wird. Was den Film aber durchgehend begleitet sind weiterhin die ärgerlichen Dropouts.
 
Ton (3.0):
 
Beim Sound (getestet wurde die deutsche DTS-Spur) ist ebenfalls das Alter des Filmes spürbar, allerdings nicht so gravierend wie bei der Bildqualität.

Ein großes Manko des Tons ist, das viele Effekte und teilweise auch die Sprachausgabe sehr dumpf und ohne jegliche Brillanz ertönen. Stellenweise sind Stimmaufnahmen aber auch überspitzt und "klirren". Andere Effekte sind wiederum sehr gelungen und wären nicht von einer aktuellen Kinoproduktion zu unterscheiden. Es ergibt sich also ein sehr durchwachsenes, wechselhaftes "Bild" des Tons.

Zur Raumaufteilung lässt sich sagen, dass der Film in Actionszenen ordentlichen Gebrauch von Subwoofer und Rearspeakern macht. Schusswechsel, Einschläge oder Helikopter sind prima in den hinteren Lautsprechern zu orten und werden durch einen kräftigen Subwoofereinsatz untermalt. Ebenfalls positiv ist die sehr gute Ausnutzung des Centerspeakers für die Sprachausgabe. Bis auf die (im oberen Absatz) beschriebenen Mängel, sind die Sprecher sehr klar verständlich. Soweit, so gut. Aber es gibt auch negatives zu berichten.

Befindet sich der Film mal in einer ruhigen Passage, so sind die hinteren Lautsprecher so gut wie stumm, auch der Subwoofer wird nicht mehr verwendet – hier ist die Soundausgabe meiner Meinung nach zu frontlastig und zu dünn. Ebenfalls schade ist, dass sich die sehr gut komponierte Musikuntermalung größtenteils auf den vorderen Boxen abspielt und nur bei angestrengtem Hinhören aus den Rearspeakern wahrzunehmen ist.

Alles in allem ist die Tonqualität aber durchaus befriedigend.
 
Bonus (2.0):
 
Das diese "Special Edition" über eine zweite DVD verfügt täuscht etwas über den wirklichen Inhalt dieser Fassung hinweg. Was man an Extras auf den beiden Silberlingen findet ist unterm Strich äußerst enttäuschend.

Neben zwei obligatorischen Filmkommentaren auf der ersten DVD findet man auf der zweiten Scheibe nicht viel informatives. Neben einigen geschnittenen Szenen findet man ein paar Multi-Angle Ausschnitte, eine Dia-Show, das Drehbuch und ein paar interaktive Minispielchen, in denen man sich z.B. aus verschiedenen Varianten eine Filmpassage selbst zusammenschneiden kann, was sich allerdings viel spannender anhört, als es letztlich ist.

Das marketingtypische Material findet sich natürlich auch auf der DVD wieder, in Form von drei Trailern und einer Featurette. Ein Making-Of oder Interviews fehlen gänzlich. Großes Problem der Sonderausstattung ist aber nicht nur, dass sie langweilig und sehr marketingbezogen ist, sondern auch, dass die wenigen, unspektakulären Extras komplett auf Englisch sind. Untertitel sind aber in zahlreichen Sprachen vorhanden.

Es versagen also sowohl die Quali- als auch die Quantität. Sehr enttäuschend für eine "Special Edition". Hier werden nicht einmal diejenigen, die sich nur wenig für Extras interessieren ausreichend versorgt.
 
Fazit (2.5):
 
Wie man aus den bisherigen Zeilen herauslesen konnte, bin ich nicht gerade begeistert von der DVD-Umsetzung. Gravierende Mängel bei der Bildqualität und die peinliche Sonderausstattung, die ihren Namen eigentlich nicht so recht verdient, führen zu einer sehr schlechten Endnote was die DVD angeht. Da kann auch der zufrieden stellende DTS-Sound nicht mehr viel retten.

Ein sehr guter Film wie Stirb Langsam hätte eine bessere Umsetzung verdient und wenn man sich die Restaurationen von Star Wars oder Indiana Jones anschaut, erkennt man schnell, dass es auch durchaus möglich gewesen wäre.

Kurz: ein sehr unterhaltsamer Film leidet unter einer mehr als mäßigen DVD-Umsetzung. Schade.
 
Jetzt bei Amazon bestellen: Stirb Langsam (Special Edition)

Autor: Timo Priebe
Datum: 11.11.2005
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