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DVD Review » Million Dollar Baby (Einzel-DVD)
 
Info:
 
Titel : Million Dollar Baby
Originaltitel : Million Dollar Baby
Verkauf : ab dem 04.10.2005
Land/Jahr : USA/2004
Label : Kinowelt
Laufzeit : ca 133 min.
FSK : ab 12 Jahren
Bild : Widescreen (2.35:1 - anamorph)
Ton : Dolby Digital 5.1 (Deutsch), Dolby Digital 5.1 (Englisch), DTS Digital 5.1 (Deutsch)
Untertitel : Deutsch
RC-Code : RC2
Darsteller : Anthony Mackie, Brian F O'Byrne, Clint Eastwood, Hilary Swank, Jay Baruchel, Lucia Rijker, Margo Martindale, Mike Colter, Morgan Freeman, Riki Lindhome
Regie : Clint Eastwood
 
Wertung:
 
 » Film : 5.0/5.0
   
   
   
   
   
 » Bild : 3.5/5.0
   
   
   
   
   
 » Ton : 3.5/5.0
   
   
   
   
   
 » Bonus : 0.5/5.0
   
   
   
   
   
 » Gesamt : 3.0/5.0
   
   
   
   
   
 
Film (5.0):
 
Million Dollar Baby behandelt die Geschichte des Box-Trainers Frankie Dunn (Clint Eastwood), der - nachdem sein bisheriger „Lehrling“ zu einem anderen Manager wechselt – anfangs wider Willen beginnt, Magie Fitzgerald (Hilary Swank) im Boxsport zu trainieren. Als sich alsbald herausstellt, dass die Sportlerin über sehr viel Talent und Durchsetzungskraft verfügt, beginnt Frankie an sie zu glauben und somit der Aufstieg in immer höhere Klassen und der Kampf gegen anspruchsvollere Gegnerinnen. Gekürt werden soll diese Leistung durch den Meisterschafts-Gürtel, welcher auch bislang für Frankie unerreichbar war. Um diesen zu gewinnen muss aber erst die berühmt-berüchtigte deutsche Boxerin Billie „The Blue Bear“ besiegt werden.

Wie soll man einen Film vorstellen, der von seinem Ende lebt, ohne dabei zuviel über die Story zu verraten? Ich begnüge mich damit, zu sagen, dass Million Dollar Baby anfangs einer sehr guten, (und im Gegensatz zu manchem Rocky-Teil) niveauvollen Boxsportverfilmung ähnelt, die sich aber durch ihr mitreißendes und unvergessliches Ende endgültig von der – sowieso nicht vorhandenen – Konkurrenz absetzen kann.
Konzentriert sich das erste Drittel des Filmes noch auf die Einführung der Charaktere mitsamt tiefgängiger Erläuterung ihrer emotionalen Hintergrundgeschichten – was den Titel durchaus von anderen Boxfilmen abhebt -, befasst sich das zweite Drittel mit den Boxkämpfen und dem Aufstieg der Hauptdarstellerin in immer höhere Klassen.
Im Gegensatz zu anderen Boxumsetzungen sind die Kämpfe aber durchgehend sehr schön inszeniert und lassen kaum Langeweile aufkommen. Kaum deshalb, weil man sich nach einigen Malen doch etwas an den Ablauf gewöhnt, was allerdings Kritik auf sehr hohem Niveau bedeutet – von richtiger Langeweile kann hier bei weitem nicht die Rede sein.
Während andere Filme nach diesem Aufstieg der Darstellerin enden, setzt Million Dollar Baby mit seinem (zu recht oskarreifen) Ende noch eines obendrauf und katapultiert sich dadurch in die Liga von Filmen mit unvergesslichen Filmmomente. Das letzte Drittel bedient sich vieler Elemente, die man im restlichen Teil des Filmes eher beiläufig wahrgenommen hat und vollführt durch diese Aufsummierung der und Erinnerung an diese Elemente eine emotionale Wirkung beim Zuschauer, die nur wenige Filme bislang erreicht haben.

Auch wenn ich in den früheren Momenten der Story eher an eine Bewertung von „nur“ 4.5 gedacht habe, da es sich streng genommen lediglich um einen normalen, wenn auch sehr gut gemachten, Boxfilm handelt, das mitreißende Ende lässt alle Zweifel verpuffen, dass es sich hierbei um „ganz großes Kino“ handelt.

Million Dollar Baby ist ein anspruchsvoller Film, der sämtliche Emotionen des Zuschauers beansprucht und auch noch lange nach Ablauf des Abspanns zum Nachdenken anregt.Grundsätzlich ist es ein sehr gutes Zeichen, wenn der Zuschauer sich den Abspann komplett anschaut, weil er zum Aufstehen nicht in der Lage ist. Das ist die höchste Leistung die ein Film vollbringen kann und deswegen gibt es auch die höchste Auszeichnung in Form von 5 Punkten.
 
Bild (3.5):
 
Leider, leider kann die Bildqualität nicht ganz das Niveau des Films erreichen. Dabei hätte er es so sehr verdient. Die Schwächen bei der Bildschärfe und dem stellenweise vorhandenen Bildrauschen (mal mehr, mal weniger intensiv) lassen sich – trotz aller Euphorie über den Film – nicht verleugnen. Beide Disziplinen sind lediglich auf einem befriedigenden Level vorzufinden und beeinträchtigen die Bildqualität.
Auch die Farbdarstellung kann nicht völlig gefallen. Zwar ist der Film oftmals absichtlich sehr dunkel und ab und an grünlich gehalten, aber gerade durch ersteren Umstand gehen manche Details verloren, die man auch trotz der gewollten düsteren Stimmung erkennen sollte bzw. müsste. Als "bewusst eingesetzte Stilmittel" kann man das ab und zu nicht mehr durchgehen lassen.
Bildfehler oder sonstige Mängel an der Vorlage fehlen hingegen und ersparen der optischen Darbietung weitere negative Kritik. Somit reicht es für 3.5 Punkte in der Endnote.
 
Ton (3.5):
 
Trotz der Boxkämpfe ist Million Dollar Baby grundsätzlich ein ruhiger Film, der nicht allzu viele Möglichkeiten für einen ordentlichen Raumklang bietet. Aber selbst in den actionreicheren Szenen blieb die Ausnutzung der hinteren Lautsprecher hinter meinen Erwartungen.

Die Qualität der Effekte und der Sprache ist ebenfalls leicht zu bemängeln. Beiden fehlt etwas die Brillanz und beide wirken durchgehend etwas zu dumpf.

Sicher, man darf von Million Dollar Baby kein tontechnisches Spektakel erwarten… das hat der Film beileibe auch nicht nötig. Dennoch hätte ich mir stellenweise (sprich: in den ersten zwei Dritteln des Films) einen voluminöseren Sound mit einer kräftigeren Musikuntermalung und klareren Sprachausgabe gewünscht.
 
Bonus (0.5):
 
Zumindest bei dieser DVD Version kommen auch die Extras nicht auf eine gute Note. Im Gegenteil, auf der Silberscheibe finden sich lediglich mehrere Trailer, davon einer für Million Dollar Baby und sieben für andere Filme. Äußerst schwache Leistung in Anbetracht eines solch tollen Films. Wer auf Bonusmaterial Wert legt, muß daher zur Special Edition greifen.
 
Fazit (3.0):
 
Die Tatsache, dass der Film zu den besten der letzten Jahre gehört und einen der packendsten Filmmomente der Geschichte bietet, spiegelt sich in der Endnote leider nicht wieder.
Zu groß sind die Auswirkungen der - nicht vorhandenen - Sonderausstattung, zu durchschnittlich die Technik. Zur Sonderausstattung lässt sich aber sagen, dass jedem potentiellen Käufer sowieso zur Special Edition geraten sei, denn diese lohnt sich bei einem solchen Film auf jeden Fall.
 
Jetzt bei Amazon bestellen: Million Dollar Baby (Einzel-DVD)

Autor: Timo Priebe
Datum: 14.08.2006
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