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Lexikon » Blu-ray

Einleitung:

Die Blu-ray Disc (BD) wird neben HD DVD und HD-VMD als ein designierter Nachfolger der DVD umworben. Diese stehen sich dabei in einem Formatkrieg gegenüber. Die Blu-ray Disc gibt es in drei Varianten: Als nur lesbare BD-ROM (vergleichbar mit DVD-Video oder DVD-ROM), als wiederbeschreibbare BD-RE (vergleichbar mit DVD±RW) und als einmal beschreibbare Variante BD-R (vergleichbar mit DVD±R) für den Endkunden.
Die Spezifikationen für die Blu-ray Disc wurden am 19. Februar 2002 durch die neun Unternehmen der Blu-ray Group, Panasonic, Pioneer, Philips, Sony, Thomson, LG Electronics, Hitachi, Sharp und Samsung, beschlossen; dieser Gruppierung schlossen sich Ende Januar 2004 zusätzlich noch Dell und Hewlett-Packard sowie Mitte März 2005 Apple an. Hewlett-Packard trat allerdings 2005 nach dem Abweisen von Verbesserungsvorschlägen wieder aus dem Blu-ray-Konsortium aus und wechselte in das HD-DVD-Lager.
Für die Blu-ray Disc ist wie für die HD DVD der Kopierschutz Advanced Access Content System (AACS) aus dem Bereich des Digital Rights Management vorgesehen. Der Einsatz des VEIL-Kopierschutzes wird derzeit erwogen.
Auch Sonys neue Spielkonsole PlayStation 3 verfügt über ein Blu-ray-Laufwerk. Sie kann neben Spielen auch Filme dieses Formates wiedergeben.

Herkunft des Namens:

Der Name ist englischen Ursprungs und bedeutet wörtlich etwa Blaustrahl-Scheibe, wobei sich „Blaustrahl“ auf den verwendeten blauen Laser bezieht. Die bewusste Abweichung von der orthografisch korrekten Schreibweise Blue-ray Disc zielt vermutlich darauf ab, eine Registrierung des Ausdrucks als Warenzeichen zu begünstigen.

Technologie:

Die Blu-ray Disc basiert auf einem blau-violetten Laser mit 405 nm Wellenlänge, die wiederbeschreibbare Blu-ray Disc arbeitet mit der Phase-Change-Technik.
Bei einem Durchmesser von 12 cm fasst eine Scheibe mit einer Lage bis zu 25 GB und mit zwei Lagen bis zu 50 GB an Daten. Eine vierlagige Version der Blu-ray Disc, die auf einer Seite um 100 GB fassen soll, wurde von TDK vorgestellt. TDK ist es gelungen, auf einer sechslagigen Scheibe 200 GB unterzubringen. Dabei wurde die Kapazität einer Lage auf 33 GB erhöht. Dies sind jedoch in erster Linie Machbarkeitsstudien.
Des Weiteren soll die neue Phase-Change-Technik eine zweifache Übertragungsrate (Datentransferrate) von 9,0 MB/s (72 Mbit/s) beim Beschreiben anstatt der ursprünglich maximal spezifizierten einfachen 4,5 MB/s (36 Mbit/s) ermöglichen. Ein wichtiger Bestandteil der Spezifikation ist auch ein Kopierschutz in Form einer eindeutigen Identifikationsnummer. Außerdem eignen sich Blu-ray Discs besonders gut für Full HD-Videos, das dank der hohen Auflösung eine bessere Qualität als die gängigen Systeme wie PAL und NTSC bietet, aber auch dementsprechend mehr Speicherplatz benötigt. Voraussichtlich werden zukünftige Blu-ray-Spieler das von Panasonic und SONY angekündigte, hochauflösende AVCHD-Format unterstützen.

Eine weitere Neuerung gegenüber der DVD ist der verkleinerte Abstand des Lasers zum Datenträger sowie die geringere Wellenlänge (andere Farbe) des Laserstrahls. Weiterhin ist die Schutzschicht auf der Laser-Seite mit 0,1 mm im Vergleich zu 0,6 mm der DVD deutlich kleiner und es war zunächst geplant die Medien aufgrund der unterdurchschnittlichen Resistenz gegen Kratzer und Staub nur in einer Cartridge anzubieten. Es wurde jedoch ein spezieller Überzug entwickelt, genannt Durablis, der den Gebrauch einer Cartridge nicht mehr unbedingt notwendig macht.
Wegen des geringeren Abstandes zwischen Medium und Laser sowie der dünneren Schutzschicht kann ein optimierter Laser eingesetzt werden, der den Strahl effektiver bündeln kann. Somit werden Schreibfehler und stärkere Streuungen verringert und es ist möglich, eine Blu-Ray zum Beispiel aus Metall oder anderen stabilen, undurchsichtigen Materialien kombiniert mit einer dünnen durchsichtigen Trägerschicht zu bauen, die mit erheblich höheren Drehzahlen als eine Scheibe aus Polycarbonat betrieben werden können, woraus dann höhere Übertragungsraten resultieren. Zudem erlaubt die gegenüber der DVD kleinere Wellenlänge des Laserstrahls eine wesentlich höhere Datendichte und damit eine erhöhte Speicherkapazität.
Die Firma Verbatim stellte auf der IFA 2005 eine DVD „Blu ray Disc Rewriteable“ vor. Dieses Medium soll laut Hersteller eine Speicherkapazität von 25 Gigabyte erlauben (also ca. 135 Minuten Video in MPEG2 HD-Qualität). Außerdem soll die BD-RE mit einer besonders stoß- und kratzfesten Schutzschicht versehen sein. Neben der unmittelbaren Verfügbarkeit von 25-Gigabyte-Rohlingen hat TDK für Oktober 2006 auch 50-Gigabyte-Discs in Aussicht gestellt. TDK ist eines der Gründungsmitglieder der Blu-ray Disc Association (BDA) und war maßgeblich an der Entwicklung beteiligt.

Interaktive Anwendungsschicht:

Im Rahmen der Blu-ray Disc-Spezifizierung wird weiterhin eine interaktive Anwendungsschicht definiert, die unter anderem das bisherige DVD-Menü ersetzen soll. Diese Anwendungsschicht heißt BD-J und wird in einer Variante von Java programmiert, die auf einer Abwandlung der Multimedia Home Platform beziehungsweise GEM-Spezifikation (Globally Executable MHP) basiert. Sie wird erlauben, interaktive Anwendungen wie zum Beispiel interaktive Filme (Wahl eines von mehreren Handlungssträngen oder Filmenden), Einblendungen, Spiele, Webangebote oder multimediale Zusatzinformationen zu integrieren.

Datenrate:

Die Angabe „1x“ entspricht einer Datenrate von 36 Mbit/s (ca. 4,5 MB/s) und ist damit etwa viermal so schnell wie bei einer DVD gleicher Rotationsgeschwindigkeit (1 x).
Laufwerke für den Einsatz in Filmabspielgeräten werden mit dieser Geschwindigkeit betrieben, wodurch gleichzeitig die maximale Datenrate eines Content-Streams inkl. aller Kameraperspektiven und Tonspuren auf diesen Wert begrenzt ist. Laufwerke für den Computereinsatz (bzw. für spätere Spielkonsolen) sind jedoch bis hin zu 8 x (also 288 Mbit/s; ca. 36 MB/s) geplant.

Varianten:

1. Professional Disc for Data (PDD):

professionelle Variante von Sony mit robusterer Verarbeitung und einem anderen Dateisystem; seit Mai 2004 in Japan verfügbar, seit 2006 nicht mehr produziert 2. Professional Disc for Broadcast (PDB)

Professionelle Variante von Sony mit robusterer Verarbeitung und einem anderen Dateisystem

Diese Varianten entsprechen nicht den Produkten für Konsumenten. Sie sind ausschließlich für professionelle Nutzung gedacht und werden nur in kleinen Stückzahlen hergestellt.

3. 8cm Blu-ray Disc und Mini-Blu-ray (BD-9)

Zur Blu-ray mit 12cm umfassenden Diagonalen gibt es zusätzlich auch eine 8cm umfassende Blu-ray. Die 8cm Variante kann als einlagige BD-RE oder BD-R 7,5 GB speichern. Diese reduzierte Größe soll unter anderen in kleinen Kameras Anwendung finden und wird zur Zeit von Hitachis DZ-BD7H und DZ-BD70 genutzt.

Mini-Blu-ray Disc ist eine auf den roten Laser basierende DVD mit Blu-ray Datenstruktur und Inhalt, deswegen wird auch die Bezeichnung BD-9 genutzt, eine Mischung aus BD für Blu-ray Disc und DVD-9. Diese Scheiben zielen auf den normalen Benutzer ab, der noch keinen Blu-ray Brenner besitzt, aber bereits seine Filme mit einem Blu-ray Player abspielen will. Die Scheiben besitzen zwar die selbe Datenstruktur, aber können noch nicht mit der Verschlüsselung AACS versehen werden. Die Scheiben sollten mindestens mit 3facher Geschwindigkeit rotieren, um eine Datenrate von 30.24 Mbit/s zu erreichen.

Regionalcode:

Genauso wie bei der DVD und im Gegensatz zur HD DVD, wird bei der Blu-Ray wieder ein Regionalcode implementiert, der verhindern soll, dass beispielsweise eine in den USA erworbene Blu-Ray Disc auf europäischen Abspielgeräten verwendet werden kann.
Die Codes unterscheiden sich jedoch von denen der DVD.

A/1 Nordamerika, Mittelamerika, Südamerika, Japan, Nordkorea, Südkorea, Taiwan, Hongkong und Südostasien.

B/2 Europa, Grönland, französische Überseegebiete, Mittlerer Osten, Afrika, Australien und Neuseeland.

C/3 Indien, Nepal, China, Russland, Zentral- und Südasien.

Copyright/Lizenzbestimmungen:

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Blu-ray Disc aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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