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DVD Review » Cube Zero (Special Edition, 2 DVDs, Uncut Version)
 
Info:
 
Titel : Cube Zero
Originaltitel : Cube Zero
Verkauf : ab dem 18.08.2005
Land/Jahr : Kanada/2004
Label : e-m-s new media
Laufzeit : ca 94 min.
FSK : ab 18 Jahren
Bild : Widescreen (1.78:1)
Ton : Dolby Digital 2.0 (Deutsch), Dolby Digital 5.1 (Deutsch), Dolby Digital 5.1 (Englisch), DTS Digital
Untertitel : Keine Untertitel
RC-Code : RC2
Darsteller : David Huband, Jasmin Geljo, Martin Roach, Michael Riley, Mike Narhgang, Richard McMillan, Stephanie Moore, Terri Hawkes, Tony Munch, Zachaty Bennett
Regie : Ernie Barbarash
 
Wertung:
 
 » Film : 4.0/5.0
   
   
   
   
   
 » Bild : 4.0/5.0
   
   
   
   
   
 » Ton : 3.0/5.0
   
   
   
   
   
 » Bonus : 1.5/5.0
   
   
   
   
   
 » Gesamt : 3.0/5.0
   
   
   
   
   
 
Film (4.0):
 
Nach dem überraschenden Erfolg von "Cube" aus dem Jahr 1997, der dem Regisseur Vincenzo Natalie zu einem gesteigerten Bekanntheitsgrad verhalf, folgte im Jahr 2002 der oftmals kritisierte Nachfolger "Cube2: Hypercube" – diesmal allerdings nicht mehr mit Natalie auf dem Regie-Stuhl, sondern mit Ernie Barbarash, der zuvor unter anderem als Produzent von "American Psycho" in Erscheinung getreten war und auch im Prequel aus dem Jahr 2004 "Cube Zero", welches zeitlich vor Cube 1 angesiedelt ist, wieder Regie führt.

Der große Unterschied zwischen den beiden Vorgängern und "Cube Zero" liegt in dem Umstand begründet, dass in den ersten beiden Teilen immer nur die Räume des Cubes und dessen "Insassen" zu sehen waren (mit Ausnahme kurzer Erinnerungs-Flash-Backs im zweiten Teil), und man über die "äußeren Umstände" nur Vermutungen anstellen konnte, was einen aber auch zum Nachdenken anregte.

Über diese wird man nun bereits nach einer im Übrigen recht heftigen Szene zu Beginn des Films zum Teil in Kenntnis gesetzt, denn man findet sich im Cube-Kontrollraum wieder. Die beiden hier arbeitenden Männer haben allerdings offensichtlich nicht viel zu tun, da sie einen Großteil Ihrer Zeit mit Schach spielen und Comic zeichnen verbringen. Nur gelegentlich werden sie durch auszuführende Befehle von oben, die durch ein altertümlich anmutendes Telefon übermittelt werden, aus Ihrem Trott gerissen.
Nach dem Eintreffen einer neuen Gruppe von "Versuchskaninchen", macht sich zumindest bei Einem der Beiden, Erics, nach und nach das Gefühl breit, dass irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht und die Personen innerhalb des Würfels vielleicht doch nicht ganz so freiwillig dort sind wie es behauptet wird. Daher beginnt er entgegen dem Rat seines Kollegen Nachforschungen anzustellen. Doch dann passiert etwas, womit keiner der Beiden gerechnet hätte. Am Ausgang des Cubes taucht plötzlich ein Mann auf, der sich den Weg durch das Todeslabyrinth gebahnt hat. Doch es ist keine normale Testperson, sondern ihr Kollege, der sich angeblich im Urlaub befindet. Erics entschließt sich zu helfen und findet sich kurz darauf selbst in der Todesfalle wieder…

Die Story von Cube Zero ist zwar nicht sonderlich tiefreichend, aber das waren die der beiden Vorgänger auch nicht. Die Cube Filme leben davon, dass die eingesperrten Personen verzweifelt versuchen den Ausgang des Todes-Würfels zu finden, und die Gruppe der Reihe nach dezimiert wird. Wie bereits angesprochen fehlt dem Prequel etwas die Spannung, die durch die Frage entsteht, wozu der Cube eigentlich dient. Allerdings wird geschickter Weise nicht alles offen gelegt, denn wer hinter den Kulissen die Fäden zieht bleibt im Dunkeln. Schade ist allerdings, dass der Zweck (zumindest dieses) Cube's, von denen es mehrere gibt, verraten wird.

Für Fans der Cube-Reihe ist "Cube Zero" ein Muss, wer allerdings noch keinen der Filme kennt, sollte lieber mit dem Original beginnen.
 
Bild (4.0):
 
Das Bild ist für eine Low-Budget Produktion erstaunlich gut. Bildrauschen ist bis auf eine kurze Szene direkt am Anfang (Zeitindex 1:59) überhaupt kein Thema. Der Grund hierfür liegt aber im Einsatz eines Rauschfilters, der dem Bild einiges an möglicher Schärfe raubt. Das die Schärfe dennoch auf einem annehmbaren Niveau liegt dürfte einer digitalen Nachschärfung zu verdanken sein, da bei genauerem Hinsehen gelegentlich ein minimales Kantenflimmern zu beobachten ist.
Die Farben sind zum Teil stark verfremdet, da die verschiedenen Cube-Räume in Rot, Blau, Grün und "neutral" dargestellt werden, und wirken daher alles andere als natürlich. Da dies aber als Stilmittel eingesetzt wurde, kann man es der DVD nicht als Fehler vorwerfen. Davon abgesehen sind die Farben sehr kräftig.
Am Kontrast gibt es nichts zu bemängeln. Besonders die Szenen im dunklen Kontrollraum zeichnen sich dadurch aus, dass keine Bilddetails verschwinden. Allerdings ist das Bild für meinen Geschmack etwas zu hell, denn die Schwarz-Darstellung könnte etwas satter sein.
Weitere negative Bildstörungen wie Dropouts und Verschmutzungen sind bis auf eine einzige Szene bei Zeitindex 43:29 (minimales Aufblitzen in der Mitte des Bildbereichs) glücklicherweise nicht zu verzeichnen.
Die Kompression arbeitet hingegeben einwandfrei. Artefakte, oder gar schwimmende Bildbereiche kennt der Transfer nicht, was an der hohen Datenrate von fast 7 Mbps liegt. Hier wurde der zur Verfügung stehende Platz auf der ersten Disc sinnvoll genutzt.
Aufgrund der nur minimalen Bildmängel reicht es zu ganz knappen 4 Punkten.
 
Ton (3.0):
 
Im Gegensatz zum Bild, kann der Ton, der in DD 5,1 (Deutsch, Englisch) und DTS 5.1 (Deutsch) vorliegt, nur bedingt überzeugen. Tonfehler wie Rauschen oder sonstige Störungen sind zwar nicht vorhanden, dafür gibt es aber eindeutige Defizite. Wer auf deutsche Untertitel bei Original-Tonspuren Wert legt wird enttäuscht, denn es gibt keine.
Die Rears werden zwar in einigen Szenen sehr schön genutzt (z.B. von 14:09 bis 14:46), dies ist aber über den gesamten Verlauf des Films hinweg eher selten der Fall. Außerdem wird viel mit Hall-Effekten gearbeitet, wodurch der Eindruck von direktionalen Effekten entsteht, die aber tatsächlich gar nicht vorhanden sind. Hier macht sich dann doch das begrenzte Budget von "Cube Zero" bemerkbar.
Eine große Enttäuschung ist allerdings die LFE-Spur. Der Subwoofer bleibt über den gesamten Verlauf hinweg verdächtig still, so dass mein Blick gelegentlich in dessen Richtung schweifte um zu prüfen, ob dieser überhaupt eingeschaltet ist.
Aufgrund dieses Mangels, der sich übrigens bei allen Tonspuren zeigt, der fehlenden Untertitel und der allgemein eher geringen Effektdichte, reicht es nur zu knappen 3 Punkten.
 
Bonus (1.5):
 
Da die "Special Edition" als 2-Disc-Set ausgelegt ist, waren meine Erwartungen bezüglich der Extra-Ausstattung recht hoch. Wie bereits in der Bild-Sektion besprochen, befindet sich auf der ersten Disc lediglich ein Audiokommentar des Regisseurs und Produzenten Ernie Barbarash, wodurch viel Platz für die hohe Bitrate des Bildes zur Verfügung stand. Der Audiokommentar liegt in Dolby Digital 2.0 vor und ist zwar recht interessant, leider fehlen deutsche Untertitel, was umso schwerwiegender ist, denn die Aussprache des gebürtigen Russen erfordert doch etwas Konzentration.

Alle weiteren Extras befinden sich auf der Bonus-Disc. Hierzu zählen: Making Of, Boba Musikvideo, Vergleich: Storyboard-Film, Original Trailer Deutsch, Original Trailer Englisch, Cast & Crew, Bildergalerie und "Weitere DVDs".

Selbst die reine Aufzählung der Extras hält sich im Rahmen, aber was letztlich an Inhalt dahinter steht, rechtfertigt nicht den Einsatz einer zusätzlichen DVD.

Immerhin ist ein knapp 20 minütiges Making-Of vorhanden, dass zwar keine tief greifenden Einblicke in die Produktion verleiht, aber dennoch einigermaßen interessant ist. Erfreulicherweise liegt das Making Of nicht nur in Englisch, sondern auch in Deutsch vor. Doch das war es eigentlich auch schon. Das "Boba Musikvideo" ist Geschmackssache und einem Musikvideo entsprechend auch ziemlich kurz. Der Storyboard-Film-Vergleich zeigt zwei Szenen des Films mit den jeweils dazu eingeblendeten Storyboards und dauert 3 Minuten und 52 Sekunden. Anschließend folgen die Trailer in Deutsch und Englisch. Hinter dem Punkt "Cast & Crew" stehen 4 Texttafeln vom Regisseur und drei Schauspielern. Danach folgt die Bildergalerie mit Fotos vom Drehort und der Punkt "Weitere DVDs", hinter dem sich insgesamt 15 Trailer von weiteren e-m-s DVDs verbergen. Somit ist die Bonus-DVD nicht viel mehr als eine gut getarnte Werbe-DVD.
Das einzig interessante Extra der zweiten DVD ist das Making Of, welches man auch problemlos auf der ersten Disc hätte unterbringen können, ohne die hohe Bitrate deutlich drosseln zu müssen.
 
Fazit (3.0):
 
"Cube Zero" greift den aktuell wieder nachlassenden Prequel-Trend auf und erzählt die Geschichte vor dem ersten Teil. Das hierbei einiges von den bislang unbekannten "äußeren Umständen" verraten wird, ist zwar nicht bei jedem Cube-Fan auf Gegenliebe gestoßen, aber dafür liegt darin auch ein neuer Reiz. Das Bild der Low-Budget Produktion ist erstaunlich gut, beim Ton gibt es aber leichte Mängel, die sich in Form der recht stillen LFE-Spur, der fehlenden Untertitel und der geringen Effektdichte äußern.
Etwas ärgerlich ist der Umfang des Bonusmaterials. Obwohl hierfür eine komplette zweite DVD zur Verfügung stand, ist bis auf das Making Of nichts Interessantes dabei, so dass man sich die zweite Disc hätte sparen können.
Wer einen Kauf von "Cube Zero" erwägt, sollte unbedingt darauf achten die hier getestete "Special Edition" zu erwerben, da die ebenfalls erhältliche 16er Version geschnitten ist.
 
Jetzt bei Amazon bestellen: Cube Zero (Special Edition, 2 DVDs, Uncut Version)

Autor: Markus Wieland
Datum: 01.03.2006
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