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DVD Review » Farscape Season 1
 
Info:
 
Titel : Farscape Season 1
Originaltitel : Farscape Season 1
Verkauf : ab dem 05.11.2004
Land/Jahr : Australien/1999
Label : Koch Media
Laufzeit : ca 1056 min.
FSK : ab 16 Jahren
Bild : 1,33:1
Ton : Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel : Deutsch
RC-Code : RC2
Darsteller : Ben Browder, Claudia Black, Virginia Hey, Anthony Simcoe, Lani John Tupu, Gigi Edgley
Regie : Andrew Prowse, Pino Amenta, Rowan Woods, Brian Henson, Tony Tilse
 
Wertung:
 
 » Film : 4.0/5.0
   
   
   
   
   
 » Bild : 3.5/5.0
   
   
   
   
   
 » Ton : 3.5/5.0
   
   
   
   
   
 » Bonus : 4.0/5.0
   
   
   
   
   
 » Gesamt : 4.0/5.0
   
   
   
   
   
 
Film (4.0):
 
Farscape hat seit seiner Erstausstrahlung in den USA im Jahr 1999 einiges mitgemacht. Nach der vierten Staffel wurde die Serie abgesetzt und blieb ohne richtigen Abschluß zurück. Nach zahlreichen Protesten und Aktionen konnte schließlich die Miniserie "Peacekeeper Wars" gedreht werden, so daß die Serie doch noch zu ihrem wohlverdienten, würdigen Abschluß kam.

Auch in Deutschland lief nicht alles nach Plan, denn die Serie wurde von SAT1 ausgestrahlt. Die ausgewählten Sendeplätze waren so ungünstig gewählt, daß der Erfolg in Deutschland ausblieb, und die Serie schnell wieder aus dem Programm verschwand.

Trotz allem hat Farscape weltweit eine große Fangemeinde, da die Serie zu den besten Science Fiction Serien der 90er zählt, und sich wohltuend und mühelos von Serien wie Star Trek abgrenzt.

Doch worum geht es bei Farscape? Wer die Serie nicht kennt, und sich die Spannung erhalten möchte, sollte jetzt zur Bild-Besprechung springen.

Die Serie erzählt die Geschichte von John Crichton, gespielt von Ben Browder und beginnt auf der Erde. John bereitet sich auf ein Experiment vor, in dem er mit seinem Raumgleiter durch Ausnutzung der Erdanziehungskraft bisher unerreichte Geschwindigkeiten erzielen möchte. Während des Experiments trifft der Raumgleiter allerdings auf eine magnetische Welle und wird in ein Wurmloch gezogen. Unglücklicherweise befördert ihn das Wurmloch ans "andere Ende des Universums" (Aussage im Audiokommentar), mitten in eine Schlacht von außerirdischen Schiffen, was unseren Helden verständlicherweise ziemlich verwirrt. Schließlich gibt es auf der Erde immer noch Leute die der Meinung sind, daß die Menschen im Universum alleine sind.

Zu allem Überfluß wird John's Raumgleiter von einem der außerirdischen Kampfflieger versehentlich gestreift, wodurch der besagte Kampfflieger außer Kontrolle gerät und an einem Asteroiden explodiert. Dummerweise war der Pilot des Schiffes der Bruder von Captain Bialar Crais, dem kommandierenden Offizier des Führungsschiffes der Peacekeeper. Doch damit nicht genug. Obwohl es ein Unfall war, macht Crais den mittlerweile völlig verwirrten John für den Tod seines Bruders verantwortlich und sinnt auf Rache.

Unterdessen wird der Raumgleiter in ein weiteres, an der Schlacht beteiligtes Schiff gezogen, welches das Angriffszeil der Peacekeeper ist. Es stellt sich heraus, daß die Besatzungsmitglieder entflohene Sträflinge sind, was die Stimmung des Erdlings auch nicht gerade anhebt. Dies ist das Grundszenario von Farscape, auf dem alle weiteren Geschichten aufbauen.

An diesem Punkt bietet die Hauptfigur bereits viel Identifikationspotenzial, so daß man bestens mitfühlen kann, was John Crichton durchmacht. Während der ersten Staffel erlebt der Zuschauer, wie aus den Sträflingen und dem Erdling zunächst eine Zweckgemeinschaft wird, die versucht der drohenden Vernichtung durch die Peacekeeper zu entfliehen.

Der erste Außerirdische, dem Crichton an Board von Moya begegnet ist Pa'u Zotoh Zhaan (kurz Zhaan). Sie ist eine 800 Jahre (812 Jahre um genau zu sein) alte Delvianische Priesterin mit blauer Hautfarbe, die während Ihrer ersten 300 Lebensjahre allerdings ganz andere Dinge im Kopf hatte, und erst im Gefängnis zu Ihrem Glauben gefunden hat. Delvianer haben neben ihrer blauen Farbe noch eine weitere Besonderheit - sie sind pflanzlich! Als nächstes trifft er auf Ka D'Argo (kurz D'Argo), ein Luxanischer Krieger. Im Gegensatz zu Zhaan ist D'Argo allerdings erst 30 Zyklen alt, was etwa 18 Erdenjahren entspricht, und noch recht unerfahren. Die dritte neue Bekanntschaft macht John mit Rygel (dem 16.), dem ersten Charakter, der von einer Puppe des Creature Shops dargestellt wird. Er ist der von seinem Bruder entmachtete ehemalige Dominar des Hynerianischen Imperiums mit etwa 600 Milliarden Untertanen. Abgesehen von seiner Körpergröße von nur etwa einem Meter bestehen seine "Abgase" aus Helium.

Die bereits erwähnte Moya ist nicht nur ein Schiff, sondern ein Bio-Mechanoid, ein lebendiges Schiff also, und gehört zur Rasse der Leviathane. Um Moya "führen" zu können ist ein so genannter "Pilot" erforderlich, der fest mit dem Schiff verwachsen ist, und dadurch in der Lage ist, die Gefühle von Moya zu spüren und mit ihr zu kommunizieren. Auch Pilot ist eine Puppe des Creature Shops.

Das letzte Mitglied der "neuen Crew" gehört zu den Peackeepern, die das Schiff verfolgen. Während Moya durch eine Stellarbeschleunigung (vergleichbar mit dem Warp-Antrieb) versucht zu entkommen, gerät der Kampfflieger von Aeryn Sun in den Sog der Stellarbeschleunigung und wird mitgerissen. Da die Crew sich wichtige Informationen vom Piloten des Peacekeeper Schiffs erhofft, holen sie ihn an Board. Es gelingt Aeryn aber ein Signal abzusetzen, so daß es nicht lange dauert, bis Crais die Flüchtigen aufgespürt hat. Unglücklicherweise haben die Peacekeeper strenge Regeln, was den Umgang mit anderen Rassen betrifft, so daß Aeryn in den Verdacht gerät unwiederkehrlich "konterminiert" zu sein. Aufgrund der drohenden Gefangennahme durch die eigenen Leute beschließt sie mit der restlichen Crew zu fliehen.

Ich möchte an dieser Stelle auf die bereits angesprochenen Puppen eingehen, welche bei den Zuschauern sehr geteilte Meinungen hervorriefen. Die negativen Meinungen beruhen vor allem auf der Tatsache, daß die "Henson Company" die Puppen für Farscape entwarf, was unweigerlich Assoziationen mit der Muppet Show hervorruft. Wer die Serie noch nicht kennt und ähnliche Befürchtungen hegt, sollte sich vielleicht als erstes den Bonusbeitrag über den Creature Shop ansehen, denn die Fähigkeiten, die in den Puppen stecken, sind sehr beachtlich, so daß es fasst schon eine Beleidigung ist, sie als Puppen zu bezeichnen.

Einige der Puppen sehen allerdings tatsächlich mehr wie Puppen als Außerirdische aus, was sich aber zum Glück in Grenzen hält, und sich bereits in der zweiten Staffel bessert.

Kommen wir zurück zur Handlung. Die ersten Episoden haben zwar mehr den Charakter von Einzelepisoden, es ist aber auch bereits in der ersten Staffel ein episodenübergreifender Handlungsstrang vorhanden. Nachdem die Crew jetzt vollständig ist, lernt der Zuschauer jeden der Charaktere kennen und erlebt mit, wie aus dem zusammengewürfelten Haufen während der insgesamt 22 Folgen der ersten Staffel tatsächlich eine Crew wird. Gerade die ersten Staffeln von Serien haben oftmals Probleme. Bei Farscape ist das nicht anders. Man hat den Eindruck, daß selbst die Produzenten noch nicht so recht wußten, in welche Richtung sie eigentlich wollen, doch gegen Ende der Staffel weist der Weg bereits in eine düstere Zukunft...
 
Bild (3.5):
 
Nachdem man die DVD eingelegt hat, erwartet den Betrachter nach der Koch Media Einblendung eine kurze Wurmloch-Sequenz, nach der man ins Menü gelangt. Wer möglichst schnell ins Menü möchte, kann hier die Enter-Taste drücken, wodurch die Sequenz abgebrochen wird. Unter dem Menüpunkt Setup lassen sich übrigens nicht nur die Tonspuren und die Untertitel einstellen, sondern auch die animierten Übergänge zwischen den einzelnen Menüs abschalten - sehr schön.

Doch fangen wir mit dem Negativen an. In jeder Folge der ersten Staffel blitzt es mehr oder weniger stark, was zum Einen auffällt und zum anderen durchaus störend wirken kann. Dafür daß die erste Staffel erst 5 Jahre auf dem Buckel hat, blitzt es eindeutig zu oft. Auch die Schärfe weiß nicht immer zu begeistern, woran der eingesetzte Rauschfilter sicher nicht ganz unschuldig ist. Dieser verrichtet seine Arbeit allerdings sehr dezent und gleichzeitig effektiv, denn das Bild ist für eine TV-Serie überraschend rauscharm. Stehende Rauschmuster oder gar schwimmende Bildanteile, wie sie bei zb. bei Andromeda zu beobachten sind, gibt es nicht. Lediglich ein leichtes Flächenrauschen ist bei bei großen einfarbigen Flächen wahrzunehmen. Andererseits gibt es auch immer wider vereinzelte Szenen, zb. Großaufnahmen von Gesichtern, die für eine Serie ausgesprochen scharf ausfallen.

Hierfür zeichnet unter anderem die Videobitrate verantwortlich, die sich fast immer zwischen 4 und 6 Mbps bewegt, was deutlich mehr ist, als bei den bereits seit längerem erhältlichen UK-DVDs von Farscape, die im Schnitt etwa 1 Mbps weniger aufweisen. Hier macht sich die Entscheidung bezahlt anstatt der bei Serien sonst üblichen 4 Folgen nur 3 auf jeder Disc unterzubringen. Sehr erfreulich ist aber die Tatsache, daß der zusätzliche Speicherplatz auch tatsächlich in eine höhere Videoborate investiert wurde, da der zur Verfügung stehende Platz der Discs (mit leichten Schwankungen zwischen den 8 DVDs) zu etwa 94% ausgenutzt wurde, was ein ein guter Wert ist. Und das sieht man. Das Bild der deutschen DVDs ist ruhiger, schärfer und weist sichtbar weniger MPEG-Artefakte auf als das der UK-DVDs. Dies wird besonders bei den Außenaufnahmen deutlich, in denen der Himmel zu sehen ist. Ein gutes Beispiel zum Vergleichen ist die Folge "Das Wunder von Acquara" (OT: Jeremiah Crichton). In den Szenen am See, ist der Unterschied gut zu erkennen.

Kommen wir zu den Farben. Diese zeigen sich sehr kräftig, und auch der Kontrast gibt keinen Anlass zur Klage. In vielen Szenen wurden allerdings Farbfilter eingesetzt, so daß sie teilweise nicht sehr natürlich wirken, was aber auch so beabsichtigt war. Als Beispiel sei die Folge "Ein Jenseits von Raum und Zeit?" (OT: Through the Looking Glass) genannt, in der die Farbfilter eine wichtige optische Funktion erfüllen und überaus deutlich wahrnehmbar sind.

Die CGI-Sequenzen, von denen es bei Farscape einige zu bestaunen gibt, und deren Qualität manchem Spielfilm gut zu Gesicht stünde, fügen sich nahtlos ins restliche Bild ein, so daß das Bild eine Bewertung von 3,5 Punkten erhält.
 
Ton (3.5):
 
Tonal stehen jeweils eine Dolby Digital 5.1 Spur in Deutsch und in Englisch mit jeweils 448 kbps zur Verfügung. Untertitel gibt es in Deutsch. Die deutsche und die englischen Spur (der deutschen DVDs) klingen fast identisch, der einzige deutlich wahrnehmbare Unterschied besteht in den Dialogen. Die englischen Originalstimmen klingen im Vergleich zur deutschen Synchro etwas dumpfer und auch minimal leiser. Die Sprachverständlichkeit ist aber dennoch gewährleistet. Wer allerdings die Original-Dialoge bevorzugt, muß bei Farscape etwas genauer hinhören, denn die Schauspieler sprechen nicht ganz so leicht verständlich wie dies beispielsweise bei Star Trek der Fall ist.

Ein Problem, daß in dieser Form nicht in der englischen Tonspur der UK-DVDs besteht, findet sich jetzt in beiden Tonspuren der deutschen DVDs (deutsch und englisch). Die Dialoge erklingen nicht nur aus dem Center, sondern sprechen auf alle Kanäle über, was darauf hindeutet, daß es sich bei beiden Tonspuren um Upmixe handelt. Glaubt man der Einblendung in den einzelnen Folgen, so liegt die Original Tonspur im Dolby Surround Format vor. Über den Grund, warum dieses Phänomen nicht in der englischen Tonspur der UK-DVDs zu finden ist, können an dieser Stelle nur Vermutungen angestellt werden. Die Synchronisation an sich kann man als gut einstufen. Die Stimmen sind weitgehend passend gewählt und bei der Übersetzung der Dialoge ins Deutsche hat man sich offensichtlich viel Mühe gegeben.

Eine Science Fiction Serie bietet grundsätzlich viel Potenzial für eine effektvolle Abmischung. Gleich in der ersten Folge kann sich der geneigte Farscape Betrachter über zahlreiche Gefechte im Weltraum erfreuen. Die Rears werden zwar in die Klangkulisse mit einbezogen, echte direktionale Effekte gibt es aber nicht. Was der Subwoofer allerdings abliefert gehört zum besten, was ich bislang bei einer TV-Serie gehört habe. Die Dynamik reicht natürlich nicht an tonale Referenzen wie Star Wars Episode 1 heran, bedenkt man allerdings, daß es sich um eine TV Serie handelt, ist die gebotene Leistung umso beachtlicher. Der Subwoofer kommt allerdings nicht nur in Gefechten zum Einsatz, sondern unterstützt das Geschehen auch in vielen anderen Szenen. Glücklicherweise haben die Toningenieure ein gutes Gespür für die richtige tonale Balance bewiesen, so daß sich ein Faustschlag wie ein Faustschlag und nicht wie eine Erdbeben anhört.

Die Tonspuren können direkt umgeschaltet werden, so daß man hierfür nicht erst das Menü bemühen muß. Rauschen und sonstige Tonstörungen sucht man auch vergeblich, so daß es für eine Bewertung von 3,5 Punkten reicht.
 
Bonus (4.0):
 
Auch das Bonusmaterial enttäuscht nicht. Neben 8 Audiokommentaren stehen 6 Videoprofiles der wichtigsten Charaktere zur Verfügung. Hier wird jeder Charakter ausführlich in einem jeweils etwa 10 minütigen Beitrag vorgestellt.

Des Weiteren findet sich eine 25 minütige "Behind the Scenes" Doku, ein 10 minütiges "Costume Design Special" über die Kostüme der Hauptdarsteller und deren Herstellung und ein ebenfalls 10 minütiges "Australian Creature Shop Special", das sich mit der Herstellung der diversen Aliens beschäftigt. Das gesamte Bonusmaterial, außer der Audiokommentare, befindet sich auf Disc 8, auf der ansonsten glücklicherweise nur noch die letzte Episode der Staffel enthalten ist.

Sieht man sich das gesamte Material an, fallen allerdings zahlreiche Überschneidungen auf. Dies liegt daran, daß der mit 25 Minuten längste Beitrag, die "Behind the Scenes" Doku, ein Zusammenschnitt aus dem restlichen Material ist. Dringt man dann zu den weiteren Beiträgen vor, sieht man immer wieder Sequenzen, die man schon kennt, so daß auch geduldige Zuseher öfter mal vorspulen.

Die 8 Audiokommentare befinden sich jeweils auf den DVDs der entsprechenden Folgen, zu denen sie erstellt wurden und sind sehr informativ. Man aktiviert sie im Setup der jeweiligen Folge, kann aber auch während der Folge auf die dann vorhandene dritte Tonspur, die in Dolby Digital 2.0 vorliegt, umschalten. Hier dürfte es auch für eingefleischte Farscape Fans noch viel zu entdecken geben. Erfreulicherweise wechseln die Sprecher in den 8 Audiokommentaren ständig. Die erste Folge sprechen der Produzent Bannon, der Henson Chef Henson und Ben Browder, der die Hauptfigur John Crichton spielt. In den übrigen Kommentaren finden sich zumeist jeweils zwei unterschiedliche Schauspieler zusammen, so daß jeder der Hauptcharaktere mindestens einmal zu Wort kommt.

Auch das Booklet ist eine Erwähnung wert, da dieses nicht nur eine Auflistung der einzelnen Folgen mit einer kurzen Inhaltsangabe enthält. Auf der ersten Seite findet der interessierte Käufer der Farscape Box eine Liste aller beteiligten Darsteller, den Charakteren und den jeweiligen deutschen Synchronsprechern, gefolgt von der bereits erwähnten Auflistung der Episoden und des Bonusmaterials. Der letzte Teil des Booklets enthält mit dem in drei Teile aufgeteilten Farscape Lexikon ein echtes Highlight. Teil 1 stellt alle Hauptcharaktere der ersten Staffel vor. "Farscape von A - Z" heißt der zweite Teil und beantwortet viele Fragen, die sich gerade den Farscape-Neulingen stellen, da in der Serie viele "Fremdwörter" verwendet werden, deren Bedeutung man ansonsten nur erahnen kann. Wer also schon immer wissen wollte, was "zum Frell nochmal" genau heißt, wird hier fündig. Der dritte Teil stellt abschließend alle Raumschiffe der Serie vor.

Ansonsten ist das gebotene Material erfreulicherweise frei von Werbung und Sebstbeweihräucherung, so daß es insgesamt zu 4 Punkten reicht.
 
Fazit (4.0):
 
Viele Farscape Fans hatten nicht mehr damit gerechnet, daß die Serie jemals auf DVD mit deutschem Ton erscheinen würde. Umso erfreulicher ist die Tatsache, daß sich Koch Media mit dem Release sehr viel Mühe gegeben hat.

Die Box macht einen edlen optischen Eindruck, wobei die äußere Hülle ruhig etwas dicker hätte ausfallen können. Im Inneren befindet sich ein zweifach ausklappbares Digipack, in dem sich auf den insgesamt 4 "Seiten" jeweils 2 DVDs vertikal verschoben übereinander befinden. Diese Anordnung ist zwar Platz sparend, so daß Ausklapp-Orgien wie z.B. bei Akte X entfallen, dafür muß man aber immer die obenliegende DVD entnehmen um an die untere heranzukommen - das hätte man besser lösen können. Ein großer Kritikpunkt ist die Halterung der DVDs. Diese bildet nur einen Halbkreis und übt eine starke Spannung auf die Innenringe der Discs aus, so daß bei der Entnahme eine größere Kraft angewendet werden muß als es wünschenswert ist. Zudem scheint es bei der Verpackung der Discs zu kleineren Problemen gekommen zu sein, da sich desöfteren zweimal Disc Nummer 3, dafür aber keine Disc Nummer 4 in der Box befindet, so auch bei unserem Kaufexemplar.

Von diesen Problemen abgesehen, leisten sich sowohl das Bild, als auch der Ton keine großen Patzer und erreichen für eine TV Serie sogar ein sehr gutes Niveau. Da auch das Bonusmaterial überzeugt, erhält die Farscape Box eine Gesamtwertung von 4 Punkten.
 
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Autor: Markus Wieland
Datum: 11.11.2004
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