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DVD Review » Westworld
 
Info:
 
Titel : Westworld
Originaltitel : Westworld
Verkauf : ab dem 28.07.2006
Land/Jahr : USA/1973
Label : Warner Home Video
Laufzeit : ca 85 min.
FSK : ab 16 Jahren
Bild : Widescreen (2.35:1 - anamorph)
Ton : Dolby Digital 2.0 (Deutsch), Dolby Digital 2.0 (Englisch)
Untertitel : Keine Untertitel
RC-Code : RC2
Darsteller : Alan Oppenheimer, Dick Van Patten, James Brolin, Linda Gaye Scott, Michael T Mikler, Norman Bartold, Richard Benjamin, Steve Franken, Victoria Shaw, Yul Brynner
Regie : Michael Crichton
 
Wertung:
 
 » Film : 3.0/5.0
   
   
   
   
   
 » Bild : 3.0/5.0
   
   
   
   
   
 » Ton : 1.5/5.0
   
   
   
   
   
 » Bonus : 0.0/5.0
   
   
   
   
   
 » Gesamt : 1.5/5.0
   
   
   
   
   
 
Film (3.0):
 
Die Freunde Peter Martin (Richard Benjamin) und John Blane (James Brolin) beschließen einen Urlaub der ganz besonderen Art in Delos zu machen. Delos ist eine Art Vergnügungspark, in dem der Wilde Westen, das Mittelalter und das Römische Reich nachgebaut sind. Das Besondere ist allerdings, dass die drei unterschiedlichen Bereiche von Delos nicht etwa von Statisten, sondern von Robotern „bewohnt“ sind, die von echten Menschen kaum zu unterscheiden sind.

Diese Roboter, die permanent von der Delos-Computerzentrale überwacht werden und in deren Programmierung live eingegriffen werden kann, dienen der Unterhaltung der Besucher, denn sie dürfen nach Herzenslust geschlagen, erschossen oder auch verführt werden. Nachts werden dann die getöteten Roboter von den Gästen unbemerkt eingesammelt und wieder repariert. Verwerflich findet das aber niemand, denn schließlich kostet ein Tag in Delos stolze 1000 Dollar pro Person.

Zunächst läuft für Peter und John, die sich für „Westworld“ als Urlaubsziel entschieden haben, auch alles nach Plan und beide amüsieren sich prächtig. Im Saloon erschießt Peter (nach anfänglichem Zögern) einen Revolverhelden (Yul Brynner) nach einem Streit, und anschließend vergnügen sich beide im Freudenhaus. Ein Ausbruch aus dem örtlichen Gefängnis darf natürlich auch nicht fehlen.

Je länger ihr Aufenthalt allerdings dauert, desto mehr häufen sich die Störungen und Fehlfunktionen der Roboter und es wird vermutet, dass der Grund für die Probleme eine Art Maschinenvirus ist. Die Leitung von Delos lehnt eine Schließung des Parks allerdings ab.
So dauert es dann auch nicht lange, bis die Roboter komplett außer Kontrolle geraten und sie damit beginnen den Urlaubern das gleiche anzutun, was diese ihnen angetan haben. Auch der von Peter getötete Revolverheld hat dies nicht vergessen, und so beginnt ein Kampf auf Leben und Tod.

„Westworld“ gehört mittlerweile zu den Kultfilmen der 70er. Außer der vordergründig auf Spannung ausgelegten Handlung berührt der Film auch Themenbereiche die zum Nachdenken anregen. So lässt sich trefflich spekulieren ob die Maschinen ein eigenes Bewusstsein erlangt haben und sich gegen ihre schamlose Ausnutzung zur Wehr setzen, oder ob es sich doch nur um banale Fehlfunktionen handelt. Man könnte den Film sogar als gesellschaftskritisch einstufen, wenn man ihm unterstellt den zunehmenden moralischen Werteverfall in den 70ern bewusst anzuprangern.

Wie dem auch sei, leider konnte der Film, zumindest bei mir, die ehemals als hochgradig empfundene Spannung nicht in die Gegenwart hinüberretten, und so werden nur noch knappe 3 Punkte erreicht. Die Darstellung des fiesen und rachsüchtigen Revolverhelden von Yul Brynner beeindruckt allerdings auch heute noch, und während des Betrachtens sind mir (zum ersten Mal) Parallelen zum ersten „Terminator“ aus dem Jahr 1984 aufgefallen. Hier sind nicht nur optische, sondern auch inhaltliche Übereinstimmungen festzustellen.

Drei Jahre nach „Westworld“ erschien übrigens das Sequel „Futureworld“ mit Peter Fonda in der Hauptrolle. Weniger bekannt ist hingegen, dass es 1980 eine 5teilige Fernsehserie unter dem Namen „Beyond Westworld“ gab, die inhaltlich direkt nach „Westworld“ ansetzt und „Futureworld“ komplett außer Acht lässt.
 
Bild (3.0):
 
Auf DVDs von älteren Filmen findet man häufiger den Aufdruck „digital remastered“, wodurch eine gute Bildqualität impliziert wird. Warner geht mit „Westworld“ genau den anderen Weg, und so findet sich auf der Plastikfolie der DVD die Aufschrift „nicht digital remastered“. Dies ist nicht nur äußerst schade für diesen Kultfilm aus den 70ern, sondern nährt auch die schlimmsten Befürchtungen bezüglich der Qualität des Bildes.
Glücklicherweise zieht sich das anamorphe Bild im Format 2,35:1 trotzdem noch ganz gut aus der Affäre.
Die Bewertung der Farben gestaltet sich schwierig, denn diese wirken auf den ersten Blick alles andere als kräftig. Dies liegt aber nicht etwa an der DVD oder am Filmmaterial, sondern schlicht und ergreifend daran, dass die Farbe der Kleidung der Schauspieler nicht besonders farbenprächtig ausgefallen ist. Sobald man sich nämlich zum ersten Mal „draußen“ in der Westernstadt befindet, verschwindet der farbarme Eindruck. Dieser Unterschied zwischen Studio- und Außenaufnahmen bleibt allerdings über die gesamt Dauer des Films bestehen. Das gleiche gilt für den Kontrast. Außenaufnahmen wirken sehr natürlich und Studioaufnahmen leicht kontrastarm.
Sehr angenehm gestaltet sich der Schärfegrad, der mühelos ein befriedigendes Ergebnis erreicht und bei Nahaufnahmen sogar viele Details erkennen lässt. Doch kommen wir nun zum Negativen. Größter Schwachpunkt ist ein permanentes, aber glücklicherweise nicht sehr ausgeprägtes Grieseln, das sich kontinuierlich durch den gesamten Film zieht. Das Grieseln wird von zahlreichen Dropouts und analogen Verschmutzungen unterstützt, die sich allerdings etwas hinter dem Grieseln „verstecken“ können. Insgesamt reicht es zu 3 Punkten.
 
Ton (1.5):
 
Der Ton, der in Dolby Digital 2.0 in Deutsch und Englisch vorliegt, erfüllt lediglich die Mindestanforderungen in der Form, dass die Sprachwiedergabe ausreichend verständlich ist. Das war es dann aber auch schon.
Da die hinteren Lautsprecher nicht angesprochen werden, ist der Ton natürlich extrem frontlastig. Die Highlights aus der Abteilung Effekte sind ein Fluggeräusch und Gewehrschüsse.
Auch die Qualität des Klangs ist nicht überzeugend und kann am besten mit Begriffen wie „dumpf und „alt“ beschrieben werden.
Immerhin sind keine analogen Störungen wie Rauschen oder Knackser zu vernehmen. Mehr ist aber bei einem Film aus dem Jahr 1973 auch nicht zu erwarten gewesen.
 
Bonus (0.0):
 
Wie lieblos das Release dieser DVD dahingeschludert wurde sieht man am Bonusmaterial, denn Warner hat komplett darauf verzichtet. Nicht einmal einen Trailer oder Texttafeln gibt es.
 
Fazit (1.5):
 
„Westworld“ gehört mittlerweile zu den Kultklassikern der 70er, und man fragt sich, warum der Film erst jetzt als deutsche Code2 DVD erschienen ist, wo es doch mittlerweile jeden Mist auf DVD gibt. Leider geht Warner mit diesem Billig-Release den falschen Weg, denn die DVD ist lieblos mit geringem finanziellem Aufwand zusammengeschustert worden. Von der Billig-Hülle, über das fehlende Inlay und das lieblose Menü, bis hin zum komplett abwesenden Bonusmaterial ist die DVD-Umsetzung eine große Enttäuschung für jeden Fan dieses Films.
Noch ein Wort zum DVD-Menü. Die Sparwut ging so weit, dass man sogar auf eine Kapitelübersicht verzichtet hat. Gutwillige Zeitgenossen könnten Warner immerhin unterstellen, die Käufer dieser DVD nicht überfordern zu wollen, denn das Menü stellt mit den beiden einzigen Punkten „Film starten“ und „Sprache auswählen“ nun wirklich niemanden vor größere Probleme.
Das Bild liegt (entgegen der ursprünglichen Ankündigung) immerhin in anamorpher Form im Format 2,35:1 vor, und bietet eine durchschnittliche Qualität mit angenehmer Schärfe. Ein permanentes Grieseln, gepaart mit Dropouts und analogen Verschmutzungen verhindern allerdings eine höhere Wertung.
Der Ton erfüllt die aufgrund des Alters ohnehin niedrigen Erwartungen, wobei die Sprachverständlichkeit aber jederzeit gegeben ist.
Das Bonusmaterial ist wie bereits geschrieben eine einzige Enttäuschung, so dass man insgesamt gesehen nur vom Kauf dieser DVD abraten kann.
 
Jetzt bei Amazon bestellen: Westworld

Autor: Markus Wieland
Datum: 25.08.2006
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