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DVD Review » Vergiss mein nicht!
 
Info:
 
Titel : Vergiss mein nicht!
Originaltitel : Eternal Sunshine of the Spotless Mind
Verkauf : ab dem 02.12.2004
Land/Jahr : USA/2004
Label : Highlight Video
Laufzeit : ca 103 min.
FSK : ab 12 Jahren
Bild : Widescreen (1.85:1 - anamorph)
Ton : Dolby Digital 5.1 (Deutsch), Dolby Digital 5.1 (Englisch)
Untertitel : Deutsch für Hörgeschädigte
RC-Code : RC2
Darsteller : Elijah Wood, Gerry Robert Byrne, Jim Carrey, Kate Winslet, Kirsten Dunst, Mark Ruffalo, Thomas Jay Ryan, Tom Wilkinson
Regie : Michel Gondry
 
Wertung:
 
 » Film : 5.0/5.0
   
   
   
   
   
 » Bild : 3.5/5.0
   
   
   
   
   
 » Ton : 3.5/5.0
   
   
   
   
   
 » Bonus : 3.5/5.0
   
   
   
   
   
 » Gesamt : 4.0/5.0
   
   
   
   
   
 
Film (5.0):
 
Es gibt Filme die haben es, andere haben es nicht. Und die, die es haben erhalten ohne großes Überlegen die volle Punktzahl bei der Filmwertung. Doch was macht dieses „es“ aus?
Im Grunde genommen ist es recht einfach. Ein Film hat es, wenn er es schafft den Betrachter auf einer (von mehreren möglichen) emotionalen Ebene zu berühren. Und genau das hat „Vergiss mein nicht!“ (Originatitel: „Eternal Sunshine of the Spotless Mind“) bei mir erreicht.

Joel (Jim Carrey) und Clementine (Kate Winslet) waren ein glückliches Paar, haben sich aber im Laufe der Zeit auseinander gelebt. Nach einem Streit beschließt „Clem“ sich von Joel zu trennen. Allerdings nicht auf herkömmliche Weise, sondern durch eine drastische Maßnahme: Die Löschung von Joel aus ihrem Gedächtnis!
Beim nächsten Aufeinandertreffen der beiden ist Joel geschockt, da er von der Aktion nichts wusste. Clem kennt ihn nicht (mehr) und hat darüber hinaus auch einen neuen Freund (Elijah Wood) namens Patrick. Völlig aufgelöst sucht Joel Rat bei seinen Freunden, welche ihm den Hinweis auf die Gedächtnis-Löschung geben. Um mit seinem Schmerz fertig zu werden, beschließt er seinerseits die Erinnerungen an Clem aus seinem Gedächtnis entfernen zu lassen. Die Durchführung der Löschung während des Schlafs erlebt Joel aber „live“ mit, und so wird ihm bewusst, dass er die Erinnerungen, mögen sie auch noch so schmerzlich sein, behalten möchte.

Nachdem der Abspann des Films über den TV flimmerte (nicht wörtlich nehmen) war eines klar: Dieser Film erhält die Höchstwertung. „Vergiss mein nicht!“ macht es dem Zuschauer aber nicht leicht, denn bereits der Beginn ist verwirrend. Hat man sich mit dem Gefühl, dass man etwas verpasst hat, erstmal abgefunden, geht es durchaus anstrengend und teilweise sogar merkwürdig weiter. Glücklicherweise erreicht der Film noch rechtzeitig vor dem geistigen Abschalten ungeduldiger Naturen den Wendepunkt, und langsam, ganz langsam kommt allmählich Licht ins Dunkel, bis sich am Ende sämtliche Puzzle-Stücke perfekt zu einem klaren Ganzen zusammenfügen.

Hauptgrund für die anfängliche Verwirrung ist die zeitversetzte Erzählweise des Films. Das ist zwar nichts Neues, aber der Umstand, dass man dies erst sehr viel später mitbekommt, ist überaus interessant.
Ein ganz wichtiger Punkt ist die Identifizierung mit den Filmfiguren. Das was Joel und Clem durchmachen, dürfte jedem der eine längere Beziehung hinter sich hat bekannt vorkommen. Während der „frisch verliebt“-Phase läuft alles bestens, doch nach und nach schleicht sich der Alltag ein, und die Probleme und Streitereien nehmen zu, bis einer am Ende einen Schluss-Strich zieht.

Genau das ist es, was auch Joel und Clem passiert, doch Joel erhält durch die „Gehirnwäsche“ eine einmalige Chance. Denn wie bereits angesprochen erlebt Joel im Schlaf die Löschung live mit (wer sich den weiteren Inhalt lieber selbst erschließen möchte, sollte die restliche Filmbesprechung überspringen). Er erlebt jede Erinnerung, die gerade gelöscht wird, noch einmal. Dies führt ihn nicht nur zu der Erkenntnis, dass er die Erinnerungen behalten möchte, sondern er erkennt auch seine Fehler. Clem, die (wie viele Frauen) viel redet, versucht z.B. in zahlreichen Gesprächen Joel besser kennen zu lernen. Statt aber auf sie einzugehen und mit ihr zu kommunizieren, blockt er ab. Da das Durchleben der Erinnerungen aber nicht statisch wie ein Film ist, kann Joel mit Clem über die gemeinsamen Erlebnisse reden, woraus sich im weiteren Verlauf eine echte Kommunikation ergibt. Hierdurch wird seine Liebe zu Clem noch weiter verstärkt, doch für ein Problem gibt es keine Lösung: Bald sind alle Erinnerungen gelöscht, und Joel wird sich nach dem Aufwachen nicht mehr an Clem erinnern.

Ein ganz anderes Problem ist Patrick. Dieser gehört zu dem Team, das die Gehirnwäschen durchführt, und bei der Löschung von Joel aus Clem's Gedächtnis hat sich Patrick in Clem verliebt. Da er während dieser Prozedur die Gedanken von Joel sozusagen gestohlen hat, fällt es ihm leicht Clem glauben zu machen, dass er genau der Richtige für sie ist. Schließlich kennt er unzählige Geheimnisse.
Obwohl ich noch wesentlich mehr „Material“ für die Filmbesprechung notiert habe, will ich an dieser Stelle aber keine weiteren Details bezüglich des Inhalts verraten.

Sehr beeindruckt haben mich die schauspielerischen Leistungen von Kate Winslet und ganz besonders Jim Carrey. Wer einen „Blödel-Carrey“ erwartet, wird glücklicherweise enttäuscht, denn das hätte in keinster Weise zum Film gepasst. Er schafft es scheinbar spielerisch die Gefühle, die Joel durchlebt, dem Zuschauer zu vermitteln. Auch Kate Winslet wandelt als leicht durchgeknallte Clementine abseits ihrer üblichen Rollen-Pfade, kann aber ebenfalls mit einer sehr überzeugenden Leistung aufwarten.
Das Wichtigste bei einem Beziehungsfilm ist allerdings die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern, denn ohne diese funktioniert der ganze Film nicht. Wie man aber im Bonusmaterial sehen kann, haben sich beide bestens verstanden, was sich auch auf den Film übertragen hat.
 
Bild (3.5):
 
Das Bild hinterlässt einen durchschnittlichen Eindruck. Es gibt zwar keine groben Mängel, dafür aber auch keine besonderen Stärken.
Die Farbgebung wurde mit Filtern bearbeitet und gibt sich sehr unterkühlt, knallige Farben sucht man vergebens. Der Kontrast halt sich leicht zurück. Auch die Schärfe kommt nicht über einen mittelmäßigen Eindruck hinaus.
Rauschen fällt in geringem Maße nur gelegentlich bei größeren einfarbigen Flächen auf. Auch die Kompressionsrate erreicht mit ca. 4,5 MBit nur einen durchschnittlichen Wert, wenigstens sind Kompressionsartefakte nur bei ganz intensiver Untersuchung des Bildes festzustellen. In diesem Fall findet man auch den ein oder anderen analogen Defekt, was aber nur auf den Anfang des Films beschränkt ist.
 
Ton (3.5):
 
Der Ton liegt in Dolby Digital 5.1 in Deutsch und Englisch vor. Aufgrund der ruhigen Natur des Films hat der Ton nicht viel zu bieten, aber das, was geboten wird, kann durchaus überzeugen.
Die Sprachverständlichkeit könnte einen Hauch mehr Brillanz vertragen, liegt aber immer noch auf einem guten Niveau. Die (spärlich eingesetzte) Musik breitet sich unter Einbeziehung der rückwärtigen Lautsprecher sehr schön im Raum aus. Auch vereinzelte Umgebungsgeräusche sind zu vernehmen.
Sehr gut gelungen sind allerdings die Effekte (in Form von Stimmen), die Joel während der „Gehirn-Prozedur“ von außen wahrnimmt. Die Stimmen werden dabei unterschiedlichen Lautsprechern zugeordnet, was genau zu dem passt, was man visuell erfasst. Sogar vereinzelte direktionale Effekte sind vorhanden.
Die Einbindung des Subwoofers hingegen kann man als minimal bezeichnen.
 
Bonus (3.5):
 
Das Bonusmaterial ist für eine DVD ohne zusätzliche Bonus-Disc zwar nicht als umfangreich zu bezeichnen, aber immerhin zufrieden stellend. Das Making-Of (11:31) ist recht kurz, bietet aber sehr viele Informationen zum Film selbst, und sollte daher nicht vor dem Film angesehen werden. Direkt im Anschluss folgt der sehr interessante Beitrag „Im Gespräch mit Jim & Michel“ (15:18). Hier reden Jim Carrey und Michel Gondry (Regie) in angenehmer Atmosphäre über das, was ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist.
Als nächstes steht das Musikvideo „Light & Day“ von „Polyphonic Spree“ (03:01) auf dem Programm, gefolgt vom „Lacuna Werbespot“ (00:36). Hier handelst es sich allerdings nicht um Werbung im eigentlichen Sinne, sondern um die Werbung, die der Arzt für seine „Gehirn-Prozedur“ macht, welche im Film selbst aber nicht vorkommt.
Auch die „deleted Scenes“ (1: 01:35, 2: 02:32, 3: 02:13, 4: 00:35) dürfen nicht fehlen, denn diese sind in diesem Fall nicht nur sehenswert sondern auch sehr aufschlussreich.
„Der besondere Filmtipp“ trägt auf dieser DVD diese Bezeichnung zu Recht, denn hier wird der sehr empfehlenswerte Film „21 Gramm“ vorgestellt.
Abgerundet wird das Bonusmaterial durch Darsteller Infos über Jim Carrey, Kate Winslet, Kirsten Dunst und Elijah Wood, und den informativen Audiokommentar mit Regisseur Michel Gondry und Drehbuchautor Charlie Kaufman.
 
Fazit (4.0):
 
„Vergiss mein nicht!“ ist ein herausragender Film, der zum einen prominent besetzt und zum anderen aufgrund der Story abseits der ausgetretenen Mainstream-Pfade wandelt. Leicht macht er es dem Zuschauer aber durch seine zahlreichen Verwirrungen und Merkwürdigkeiten nicht, und so ist die Gefahr recht hoch, dass ungeduldige Naturen vorzeitig das Handtuch werfen. Wer allerdings durchhält wird damit belohnt, dass sich sämtliche Puzzle-Stücke am Ende perfekt zusammenfügen. Durch die zeitversetzte Erzählstruktur des Films ist ein zweites Anschauen eigentlich Pflicht, denn dadurch erhalten einige Szenen eine deutlich gesteigerte Wirkung.
Das anamorphe Bild im Format 1.85:1 kann sich in keinem Bereich mit herausragenden Eigenschaften brüsten, fällt aber auch nicht durch grobe Mängel auf.
Der Dolby Digital 5.1 Ton hat nicht viele Gelegenheiten um zu zeigen was er kann, doch diese werden genutzt. So muss man beispielsweise trotz der Dialoglastigkeit nicht auf direktionale Effekte verzichten. Der Subwoofer bekommt allerdings nicht viel, bzw. gar nichts zu tun.
Das Bonusmaterial ist für eine DVD ohne zusätzliche Bonus-Disc sehr zufrieden stellend ausgefallen und bietet neben einer ausreichenden Quantität eine sehr überzeugende Qualität.
Insgesamt gesehen ist „Vergiss mein nicht!“ auf jeden Fall eine Empfehlung wert.
 
Jetzt bei Amazon bestellen: Vergiss mein nicht!

Autor: Markus Wieland
Datum: 30.10.2006
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