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DVD Review » Star Wars Episode IV - Eine neue Hoffnung
 
Info:
 
Titel : Star Wars Episode IV - Eine neue Hoffnung
Originaltitel : Star Wars - Episode IV - A New Hope
Verkauf : ab dem 20.09.2004
Land/Jahr : USA/1977
Label : 20th Century Fox
Laufzeit : ca 119 min.
FSK : ab 6 Jahren
Bild : 2,35:1, anamorph
Ton : Dolby Digital 5.1 EX (Deutsch, Englisch)
Untertitel : Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch, Türkisch
RC-Code : RC2
Darsteller : Carrie Fischer, Mark Hamill, Harrison Ford, Alec Guinness
Regie : George Lucas
 
Wertung:
 
 » Film : 4.0/5.0
   
   
   
   
   
 » Bild : 4.0/5.0
   
   
   
   
   
 » Ton : 2.5/5.0
   
   
   
   
   
 » Bonus : 3.0/5.0
   
   
   
   
   
 » Gesamt : 3.0/5.0
   
   
   
   
   
 
Film (4.0):
 
Lange hat es gedauert, sehr lange. Die Star Wars Trilogie gehört zweifelsohne zu den Titeln, die am längsten und am sehnlichsten von den DVD-Fans erwartet wurden. Durch die lange Wartezeit wurden auch die Hoffnungen in eine perfekte DVD-Umsetzung geschürt - schließlich hatte man sich ja lange genug Zeit dafür gelassen. Genau mit diesen großen Erwartungen ging auch ich an den ursprünglich ersten (und mittlerweile vierten) Teil der Trilogie heran. Diese Erwartungen wurden allerdings enttäuscht.

Die erste Frage, die sich mir bereits im Vorfeld stellte war, ob der Film bei mir noch funktionieren würde. Das Phänomen, daß ein Film, der einem in der Jugend ganz vorzüglich gefallen hat, auf einmal so gar nicht mehr gefallen will, haben sicher die Meisten schon mal erlebt. Um so größer war meine Freude, als ich feststellte, daß dies bei Episode IV nicht der Fall war.

Was stattdessen aber auffiel, war die extreme "Einfachheit" der Story, die sich in einem nicht allzu langen Satz zusammenfassen läßt: "Prinzessin kommt in den Besitz von geheimen Plänen einer Raumstation und versucht diese den Rebellen zukommen zu lassen, damit diese eine eventuelle Schwachstelle in der Konstruktion erkennen können um die Station zu vernichten."Trotzdem (oder vielleicht gerade deswegen?) macht der Film immer noch Spaß und bietet genügend Anreize um bis zum Schluß dabei zu bleiben.

Was vielen Fans allerdings gar nicht geschmeckt hat, ist die Tatsache, daß die überarbeitete Version von 1997 auf DVD erschienen ist, und nicht die Original-Version, wie sie 1977 in den Kinos zu sehen war. Die überarbeitete Version wurde allerdings für das DVD-Release noch einmal überarbeitet, und das sowohl inhaltlich, um eine bessere Integration mit den drei "neuen" Episoden zu erreichen, als auch CGI-technisch. Eine der auffälligsten tricktechnischen Änderungen in Episode IV ist der neu gestaltete CGI-Jabba (in der 97er Version kam zwar auch ein CGI-Jabba vor, dieser stieß aber auf wenig Gegenliebe), der jetzt mehr an das Aussehen in Episode I angelehnt wurde.
 
Bild (4.0):
 
Die Werbung auf der Trilogie-Box verspricht so einiges: "THX-Remastered für beste Bild und Tonqualität". Diese Aussage trifft auf das Bild mit Abstrichen zu.

Das Bild von Episode IV wurde ebenso wie das der Episoden V und VI von Lowry Digital Images komplett restauriert. Und das sieht man. Verschmutzungen oder Dropouts sind nicht vorhanden. Ich habe mir jedenfalls die größte Mühe gegeben welche zu finden - vergebens. Hier hat Lowry absolut erstklassige Arbeit geleistet. Was das Rauschverhalten betrifft, muß man allerdings zwischen Innenaufnahmen, Außenaufnahmen und Effektaufnahmen differenzieren. In der ersten Szene des Films, die gleichzeitig auch die erste "Effektszene" ist (das Schiff der Prinzessin wird von einem Sternenkreuzer angegriffen), ist Rauschen kein Thema. Die anschließenden Innenaufnahmen, bei denen die Prinzessin gefangen genommen wird, wissen dann vollends zu beeindrucken. Kein Rauschen trübt den Sehgenuß, die Farben sind leuchtend und satt, und die Schärfe ist beeindruckend. Betrachtet man jetzt das Alter des Films, so muß man anerkennen, daß das Bild fast perfekt ist. Leider beschränkt sich diese Erkenntnis nur auf die Innenaufnahmen, und dies auch nur zum Teil. In einigenn Szenen nämlich ist der Kontrast viel zu dunkel, so daß Details nicht mehr zu erkennen sind und im Nichts verschwinden. Bestes Beispiel hierfür ist die Szene in der Müllpresse (Zeitindex: ca 1:16:10), die so dunkel ist, daß man die Gesichter der Darsteller kaum noch erkennen kann. Dies führt zu einer Abwertung von 0,5 Punkten.

Der nächste Schwachpunkt des Bildes fällt auf, als R2D2 und C3PO auf dem Planeten notlanden. Bei der Wanderung durch die Wüste ist eine starke Unruhe im Bereich des Himmels nicht zu übersehen. Geht man dichter an das Bildausgabegerät heran, so erkennt man, daß dem ursprünglich wohl stark ausgeprägten Rauschen mit einem Rauschfilter zu Leibe gerückt wurde, wodurch das Bild sehr unruhig wirkt. Dieses Phänomen ist bei allen Wüstenaufnahmen zu beobachten und wirkt sehr störend. Durch den starken Rauschfiltereinsatz leidet auch die Schärfe, was zu einer Abwertung von einem Punkt führt.

So bleibt ein Bild, das teils zu beeindrucken vermag, aber auch in vielen Szenen sein hohes Alter nicht verbergen kann.

Noch ein Wort zum Layerwechsel (Zeitindex: ca 1:00:46). Dieser ist leider nicht optimal platziert. Zunächst hört man noch einen Dialog, dann folgt der Break und anschließend knallt der Subwoofer sofort drauf los wenn der Millenium Falke voll beschleunigt. Für Besitzer eines Players der nicht über einen unterbrechungsfreien Layerwechsel verfügt, birgt dieser Wechsel ein hohes Schreck-Potenzial, wenn die englische Tonspur auf etwas höherem Lautstärkepegel abgehört wird, und der Subwoofer eingeschaltet ist.
 
Ton (2.5):
 
Kommen wir nun zum größten Schwachpunkt der DVD: dem Ton. Genauer gesagt dem deutschen Ton. Dieser kann nicht nur nicht begeistern, sondern, viel schlimmer noch, er verärgert. Und das so extrem, daß ich bereits nach kurzer Zeit auf die englische Tonspur umgeschaltet habe, um diese mit der deutschen zu vergleichen. Ärgerlich ist dabei, daß man die Tonspuren nicht direkt wechseln kann, sondern hierfür das Menü bemühen muß.

Doch wenden wir uns zunächst den positiven Aspekten des Tons zu: der Musik. Der legendäre orchestrale Score von John Williams klingt frisch und lebendig, und breitet sich durch die Einbeziehung der Rears sowohl in der deutschen als auch in der englischen Tonspur schön im Raum aus. Was den deutschen Ton betrifft war's das aber leider auch schon.

Nun zum Negativen. Was macht der deutsche Normalseher, wenn er Episode IV startet? Er wählt die deutsche Tonspur und sieht sich den Film an. Wenn der Film dann startet, sieht man nach dem Vorspann einen imperialen Sternenkreuzer durchs Bild fliegen. In freudiger Erwartung eines brachialen Basses (wie man ihn von den Episoden I und II kennt) saß ich gespannt in meinem Sessel. Doch was aus dem Subwoofer kam, war nichts weiter als ein laues Lüftchen. Gut dachte ich mir, das wird bestimmt noch. Bei der nächste Szene, die einen mächtigen Sub-Einsatz erwarten ließ (die Szene, in der das riesige Fahrzeug der Sandleute durch die Wüste fährt - Zeitindex: ca 15:01), machte sich dann allerdings Ernüchterung breit, denn es war wiederum so gut wie nichts zu hören. Also ging ich den mühevollen Weg über das animierte Menü um auf die englische Tonspur umzuschalten. Was sich dann im Raum ereignete, als das Fahrzeug der Sandleute erneut durch die Wüste fuhr, übertraf meine ursprünglichen Erwartungen bei weitem. Denn das, was jetzt aus dem Sub erklang war erbarmungslos brachial und abgrundtief bis in die niedersten Regionen des Frequenzspektrums. Also genau das, was man von einem Referenz-LFE-Kanal erwarten darf.

Ein erneuter Check der gleichen Szene in Deutsch, sowie aller weiteren relevanten Szene im Film brachte dann die ernüchternde Erkenntnis hervor, daß der LFE-Kanal der deutschen Tonspur über den gesamten Film hinweg nicht einmal den Hauch einer tiefen Frequenz in den Raum entläßt (weitere Beispiele bei Zeitindex: 36:59, 39:55). Und das ist in Anbetracht der brachialen englischen LFE-Spur nicht nur ärgerlich, sondern absolut unverzeihlich gegenüber den deutschen Fans. Es wäre sicherlich kein großes Problem gewesen, der deutschen Tonspur einfach den LFE-Kanal der englischen Abmischung mitzugeben, schließlich enthält dieser keinerlei Dialoge, sondern ausschließlich Bass-Effekte. Warum dies nicht gemacht wurde läßt nur zwei Vermutungen zu. Entweder hat man dies bei der Qualitätssicherung einfach übersehen, oder man hat es nicht übersehen, und aus Gründen die unbekannt sind auch nicht geändert.

Der nächste Punkt über den es zu sprechen gilt, sind die Dialoge. Bereits in der ersten Dialogszene von Prinzessin Leia (Zeitindex: ca 07:20) fällt ein unüberhörbares Lispeln auf. Dieses Lispeln zieht sich durch den gesamten Film und mag zunächst vielleicht belustigend wirken, auf Dauer ist es jedoch unerträglich. Doch damit nicht genug. Sämtliche Dialoge sind von deutlich hörbaren Lautstärkeschwankungen betroffen. Diese Schwankungen treten nicht nur zwischen verschiedenen Dialogen auf, sondern auch innerhalb eines Dialoges, zum Teil sogar in einem Satz. Neben den Lautstärkeschwankungen sind auch deutlich hörbare Helligkeitsschwankungen zu vernehmen. So klingt Harrison Ford in der Bar Szene (Zeitindex: ca 48:41 bis 48:48 beispielsweise zunächst extrem dumpf, und im nächsten Satz wieder absolut klar und rein (Zitat: "Nur über meine Leiche" - "Das kann ich mir vorstellen"). Zusätzlich hat die deutsche Tonspur noch mit deutlich hörbarem Rauschen zu kämpfen (Zeitindex: ca 16:35). Schaltet man auf die englische Tonspur um, so bringt dies eine spürbare Verbesserung mit sich. Zwar machen sich auch hier die Lautstärke- und Helligkeitsschwankungen bemerkbar (zb. 54:57), allerdings weniger ausgeprägt als bei der deutschen Tonspur. Auch Lispeln und Rauschen kommen nicht vor.

Der letzte Punkt auf der Liste sind die Effekte. Diese klingen in beiden Tonspuren recht dumpf, wobei diesmal die deutsche Tonspur die Nase leicht vorn hat, welche grundsätzlich etwas heller klingt. Leider bleiben die Effekte aber zu sehr auf die Front beschränkt, lediglich in Kampfszenen werden die Rears voll in die Klangkulisse eingebettet. In den restlichen Szenen erklingt von hinten (bis auf den Music Score von John Williams) recht wenig.

Dieser ständige Wechsel zwischen laut und leise, dumpf und klar, dem eingestreuten Lispeln, und dem basslosen LFE-Kanal ist der Trilogie nicht würdig, und mit Sicherheit nicht das, was man nach dieser langen Wartezeit erwarten durfte. Denkt man jetzt noch einmal an den Werbeschriftzug "THX Remastered für beste ... Tonqualität", so ruft das bei mir nur ungläubiges Kopfschütteln und die Frage wie so etwas passieren konnte hervor. Aufgrund der durchaus großen Unterschiede zwischen den Tonspuren erhält die deutsche Tonspur eine Wertung von 2 Punkten und die englische Tonspur 3 Punkte, woraus sich die Gesamtwertung von 2,5 Punkten ergibt.
 
Bonus (3.0):
 
Etwas problematisch fällt die Bewertung des Bonusmaterials aus, da sich der Löwenanteil auf der Bonus-Disc der Trilogie-Box befindet, welche aber wiederum das Material für alle drei Teile beinhaltet.

Das einzige Bonusmaterial neben einem THX-Optimizer auf der Film-Disc ist ein zum Film zuschaltbarer Audiokommentar mit George Lucas, Carry Fisher, Ben Burtt und Dennis Murren. Das aber Harrison Ford und Mark Hamill fehlen ist sehr schade. Weiteres Bonusmaterial über die Episode IV ist auch auf der Bonus-Disc nicht vorhanden. Da sie aber auch Material enthält, das keiner speziellen Episode zugeordnet ist, gibt es knappe 3 Punkte.
 
Fazit (3.0):
 
Das Fazit für Episode IV fällt vergleichsweise enttäuschend aus. Wo das Bild noch einen zum Teil sehr guten Eindruck macht (nur getrübt durch den starken Rauschfiltereinsatz in den Wüstenszenen, und den szenenweise viel zu dunklen Kontrast), fällt die deutsche Tonspur fast komplett durch. Von Lispeln, über Lautstärke- und Helligkeitsschwankungen, dumpfen Effekten, und dem absolut basslosen LFE-Kanal wird hier so ziemlich alles geboten um den geneigten deutschen Fan zu verärgern. Der Wechsel zur englischen Tonspur bringt eine spürbare Verbesserung. Der LFE-Kanal ist nicht mehr zahnlos sondern plötzlich extrem brachial, und die Dialog-Probleme sind deutlich geringer ausgeprägt. Trotzdem ist die Aufschrift auf der Box "THX Remastered für beste Bild- und Tonqualität" zumindest was den Ton betrifft eine Frechheit. Alles zusammengenommen bleibt unter dem Strich eine Gesamtwertung von 3 Punkten.
 
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Autor: Markus Wieland
Datum: 25.10.2004
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