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DVD Review » Firefly - Die komplette Serie (4 DVDs)
 
Info:
 
Titel : Firefly - Die komplette Serie
Originaltitel : Firefly - Season 1
Verkauf : ab dem 14.11.2005
Land/Jahr : USA/2002
Label : 20th Century Fox
Laufzeit : ca 625 min.
FSK : ab 16 Jahren
Bild : Widescreen (1.78:1 - anamorph)
Ton : Dolby Digital 2.0 (Deutsch), Dolby Digital 2.0 (Englisch)
Untertitel : Englisch für Hörgeschädigte
RC-Code : RC2
Darsteller : Adam Baldwin, Alan Tudyk, Gina Torres, Jewel Staite, Morena Baccarin, Nathan Fillion
Regie : Joss Whedon
 
Wertung:
 
 » Film : 4.5/5.0
   
   
   
   
   
 » Bild : 3.5/5.0
   
   
   
   
   
 » Ton : 3.0/5.0
   
   
   
   
   
 » Bonus : 4.0/5.0
   
   
   
   
   
 » Gesamt : 4.0/5.0
   
   
   
   
   
 
Film (4.5):
 
Das Zustandekommen dieses Reviews ist durchaus ungewöhnlich. Beim Durchsehen der Release-Listen, fielen mir die beiden Serenity-DVDs von Joss Whedon (der vor allem durch die Serien Buffy und Angel bekannt wurde) auf, und ich entschied mich für einen Review der Limited Edition. Bei näherer Betrachtung stellte ich fest, dass dem Film eine Serie namens Firefly zugrunde liegt, die aber noch während der ersten Staffel abgesetzt wurde, was schon recht seltsam anmutet, denn warum finanziert jemand einen Kinofilm mit einem Budget von 42 Millionen Dollar, wenn die Serie abgesetzt wurde?
Aus diesem Grund entschied ich mich, den Serenity-Review zurückzustellen und mich zunächst der Serie zu widmen. Außerdem lag der Gedanke nahe, dass der Film eine Art Abschluss für die Serie darstellt, und daher konnte es auf jeden Fall nicht schaden die Serie vorher anzusehen.

Wie bereits geschrieben, erlitt die Serie das gleiche Schicksal, dass bereits zahlreichen anderen Serien zu teil wurde: Absetzung während der ersten Staffel.
In den meisten Fällen ist das durchaus berechtigt, nicht aber in diesem Fall, denn wenn man sich die 14 Folgen angesehen hat, kann man eigentlich nur ungläubig den Kopf schütteln, dass die Serie von Fox derart in den Sand gesetzt wurde. Somit ist auch bereits die Frage beantwortet, warum der Kinofilm überhaupt zustande kam: weil die Serie einfach gut ist, und (zumindest in den USA) eine große Fan-Gemeinde besitzt (in Deutschland wurde die Serie bis jetzt noch gar nicht ausgestrahlt).

Zu den Gründen des Scheiterns der Serie zählt unter anderem auch der Sendeplatz. Dieser wechselte wohl öfter, und sah sich auch noch mit den gleichzeitig laufenden Spielen der NBA konfrontiert. Keine gute Voraussetzung für einen erfolgreichen Serienstart.
Der größte Fehler dürfte allerdings gewesen sein, anstatt der Doppel-Pilotfolge eine actionlastige Folge (Schmutzige Geschäfte) für den Serienstart zu verwenden. Dies lässt mich ernsthaft an der Kompetenz der zuständigen Mitarbeiter bei Fox zweifeln. Aber als Serienfan ist man ja von den Sendern so einiges gewohnt. Die äußerst schlechte Vermarktung führte dann natürlich fast zwangsläufig zu schlechten Quoten, und so wurde die Absetzung der Serie angeordnet, noch bevor die erste Staffel überhaupt zu Ende war. Da klingt es fast schon wie ein Hohn, dass die DVD-Box von Fox mit der Bezeichnung "Firefly - Die komplette Serie" versehen wurde, denn was die Serie auf jeden Fall nicht ist, ist "komplett".
Gerüchten zufolge sollen auch Proteste von "Kirchgängern", die sich darüber aufregten, dass eine "Hure" (genauer gesagt "Companion", aber dazu später mehr) zu den Helden der Serie gehört, nicht unerheblich zur Absetzung beigetragen haben. Wenn man bedenkt wie erfolgreich Serien in den USA gelaufen sind, die mit den üblichen Tabus brechen, ist die Entscheidung umso bedauerlicher.

Kommen wir nun aber zur Serie selbst. "Firefly" verbindet auf elegante Weise Science Fiction mit Western. Dies wirkt allerdings nicht künstlich oder aufgesetzt, denn die Planeten und Monde in den Randzonen werden zwar von Menschen bewohnt, diese haben aber im Gegensatz zu den Bewohnern der Zentralplaneten nur das Nötigste zum Überleben, wodurch sich eine gewisse Western-Atmosphäre ganz von selbst einstellt und auch glaubwürdig ist.
Um ehrlich zu sein war ich im Bezug auf den "Western-Touch" doch etwas skeptisch, da dieses Genre ziemlich weit unten in meiner persönlichen Genre-Hitliste angesiedelt ist. Zum Glück (für mich) hat sich diese Skepsis aufgrund der stimmigen Einbindung aber noch während der Pilotfolge verflüchtigt.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Identifikation der Serie mit unserer Gegenwart. Die Serie spielt zwar etwa 500 Jahre in der Zukunft, diese ist aber nicht so abgehoben und klinisch rein wie man es von Star Trek kennt, wo es auf der Erde keinen Hunger, keine Armut, keine Kriminalität, keine Arbeitslosigkeit und kein Geld mehr gibt, und alle glücklich und zufrieden zusammen leben. Nein, bei Firefly kämpft die Menschheit mit den gleichen Problemen wie jetzt auch, so dass die Serie von Anfang an glaubwürdig ist.

Fangen wir nun mit der Pilotfolge an. Diese startet für den geneigten Betrachter recht verwirrend, denn man findet sich mitten in einem Kampfgetümmel wieder und fragt sich ob man vielleicht die falsche Episode im DVD-Menü ausgewählt hat. Die Verwirrung lichtet sich aber kurze Zeit später, denn bei dieser Szene handelt es sich um eine Rückblende auf die Vorgeschichte, die im weiteren Verlauf des Pilots noch deutlicher beleuchtet wird. Ursprünglich war eine andere Szene für den Start des Piloten vorgesehen, diese wurde aber von Joss Whedon ersetzt (die Originalszene ist aber im Bonusmaterial enthalten).

"Firefly" erzählt die Geschichte rund um die Crew der "Serenity", einem alten, lädierten Raumschiff der Firefly-Klasse, deren Glanzzeiten bereits vergangen sind, die vom Transport nicht immer legaler Waren lebt.

Zentrale Figur ist der Captain der Serenity Malcolm Reynolds, genannt "Mal" (Nathan Fillion), der als Seargant im Krieg gegen die "Allianz" auf der Seite der "Browncoats" gekämpft hat. Die übermächtige Allianz hat den Krieg allerdings gewonnen, und so die Hoffnungen und Träume von Mal zerstört. Da er aber niemals aufgibt beschloss er weiterzumachen und sich sein eigenes Schiff zu kaufen (weitere Hintergründe hierzu erfährt man in der Folge "Kampf ums Überleben"). Der Charakter "Malcolm Reynolds" ist im Gegensatz zu den sonst üblichen, netten, zuvorkommenden und korrekten Captains eher unfreundlich, raubeinig und alles andere als korrekt. In der Folge "Schmutzige Geschäfte" beispielsweise sagt ein (nennen wir ihn) "Gegner" nach seiner Niederlage sinngemäß :"Ich werde Dich jagen und töten!" Wer jetzt eine Reaktion eines Sternenflotten-Captains erwartet, liegt daneben, denn Captain Reynolds legt den Bösewicht kurzerhand um. Trotzdem verfügt diese Szene über einen herrlichen Humor, der exemplarisch für die Serie ist.

Dieser erfrischend andere erste Eindruck verwässert sich aber im Laufe der Staffel, was nach Aussagen von Joss Whedon auf Anweisung von "oben" geschah, da Fox den Zuschauern einen so "inkorrekten" Captain nicht zumuten wollte. Da dieser Druck für den Kinofilm aber nicht vorhanden war, schließlich wurde er von Universal und nicht von Fox produziert, kann Captain Reynolds dort wieder zu seinem wahren Charakter zurückkehren.
Zoë Warren (Gina Torres) hat zusammen mit Mal im Krieg gekämpft. Sie ist sozusagen seine rechte Hand und begleitet alle gefährlichen Missionen, denn beide wissen, dass sie sich aufeinander verlassen können.
Dies gefällt Zoë's Ehemann Hoban Washburn, genannt "Wash" (Alan Tudyk), dem Pilot der Serenity, natürlich überhaupt nicht, denn er war nicht im Krieg, und so baut sich im Verlauf der Folgen eine stetig wachsende Spannung auf, die sich schließlich in der Folge "In den Fängen des Shanyou" entlädt.

Fürs Grobe an Board ist Jayne Cobb (Adam Baldwin) zuständig, dessen Frauenname (Jayne) in starkem Kontrast zu seiner Persönlichkeit steht. Jayne ist von äußerst einfacher Natur (und hat entsprechend wenig im Hirn), schießt erst und stellt danach die Fragen (falls er sie nicht vergessen hat), denkt ständig an Sex und ist nur loyal gegenüber sich selbst. Wie man bereits in der ersten Folge erfährt, würde er die gesamte Crew verraten, falls ihm der Verrat mehr Geld einbringt als der Job. Gelegenheit dazu gibt es in der Folge "Falsches Spiel". Für den "Sex" ist die bereits angesprochene Hure zuständig, wobei "Hure" eigentlich eine Beleidigung ist, denn Inara ist eine "Companion", was man am ehesten mit "Nobel Hostess" übersetzen kann. Companions sind sehr angesehen, und so ist es für die Crew von großem Vorteil, dass sich Inara an Board befindet.

Wie bereits geschrieben, befindet sich die Serenity in keinem guten Zustand. Damit das Schiff trotzdem noch dahin fliegt wo es hin soll (was nicht immer der Fall ist, wie in der Folge "Kampf ums Überleben"), ist ein erstklassiger Mechaniker, bzw. eine erstklassige Mechanikerin erforderlich.
Für diesen Job ist die stets ölverschmierte Kylee Frye (Jewel State) zuständig, die über ein kindlich-naives Wesen verfügt.

Dies ist die Mannschaft zu Beginn der Pilotfolge. Da die Crew allerdings dringend Geld braucht, ist sie auf der Suche nach Passagieren für den nächsten Transport. Zu diesen zählt Shepard Book (wobei Shepard kein Name ist, sondern eine Bezeichnung für einen Priester). Wer aufmerksam die weiteren Folgen betrachtet stellt allerdings fest, dass Shepard durchaus noch andere Talente besitzt, und nicht (nur?) das zu sein scheint, was er vorgibt. Leider ist die Serie zu Ende bevor, das Geheimnis gelüftet wird (vielleicht wird dieser Handlungsstrang auch im Film aufgelöst, ich bin jedenfalls gespannt).
Als letztes steigt Dr. Simon Tam (Sean Maher) mit einer geheimnisvollen Kiste zu. Simon war ein renommierter Arzt aus reichem Elternhaus und arbeitete im besten Krankenhaus des Systems. Dies änderte sich schlagartig, als seine hochbegabte Schwester River Tam (Summer Glau), die sich in einer nennen wir es "Einrichtung" der Allianz befand, ihm einen (seiner Meinung nach) Hilferuf zukommen ließ, wovon die Eltern der beiden aber nicht überzeugt waren. Simon allerdings schon, und so entschied er sich dazu seine Schwester zu befreien, was ihn zu einem steckbrieflich gesuchten Kriminellen machte. Da River unglaublich intelligent ist, wurden mit ihr Experimente unternommen. Die Ziele, die von der "Blue Sun Corporation" als Regierungsbehörde der Allianz diesbezüglich verfolgt wurden, werden zwar in der Serie nicht vollständig erläutert (dafür war zu wenig Zeit), es kommt aber doch einiges ans Tageslicht.

Somit wären jetzt alle Hauptpersonen an Board. Durch die Vorfälle im Laufe der Pilotfolge kommt es dazu, dass die zugestiegenen Passagiere Book, Simon und River schließlich ein Bestandteil der Crew werden. Mehr möchte ich bezüglich des weiteren Inhalts aber nicht verraten.

Firefly hat mich sehr beeindruckt, und ich finde es persönlich überaus schade, dass die Serie ein so kurzes Leben hatte. Dies hat aber auch einen Vorteil. Da die Serie von Anfang an Probleme hatte, haben sich alle Beteiligten sehr darauf konzentriert ihr Bestes zu geben, was besonders dem "Storytelling" zu Gute kam. Was hier in nur 14 Episoden erzählt wird, schaffen andere Serien nicht mal in zwei Staffeln, wodurch Firefly eine unglaubliche Intensität erhält. Aber nicht nur die Stories überzeugen. Die Serie hat einen großartigen Humor, die Darsteller überzeugen und die Dialoge sind sehr pointiert. Den optischen Eindruck kann man zwar den Umständen entsprechend eher als dreckig bezeichnen, dafür sind die Special Effects aber absolut beeindruckend und gehören zum Besten, was man in einer SciFi Serie zu sehen bekommen kann. Eine Warnung möchte ich noch bezüglich des Titelsongs aussprechen, denn die Wahrscheinlichkeit ist recht hoch, dass man von der Melodie tagelang verfolgt wird.

Noch eine Anmerkung zum Schluss. Während dem Dreh der Folge "Die Botschaft" war bereits klar, dass die Serie abgesetzt wird. In der letzten Szene dieser Folge wird daher Abschied von der Serie genommen und alle Hauptdarsteller werden noch einmal gezeigt.
 
Bild (3.5):
 
Das Bild von "Firefly" ist für eine TV-Serie ausgesprochen gut. Das gesamte Geschehen wirkt sehr frisch und klar, was besonders bei den zahlreichen Außenaufnahmen zu beobachten ist. Aber auch die Innenaufnahmen geben keinen Anlass zur Klage, und die Farbgebung wirkt natürlich.
Das Rauschverhalten ist gut, nur wenn man ganz nah an das Bild herangeht, ist minimales Hintergrundrauschen zu erkennen. Ausnahmen gibt es aber auch, in einigen sehr dunklen Szenen liegt der Rauschpegel etwas höher (z.B. Folge 1, 01:19, Folge 6, 01:46, Folge 7, 22:24). Die 8. Folge fällt hier etwas aus dem Rahmen, da die Rückblenden durch übersättigte Farben und einen sehr harten Kontrast optisch von der "Gegenwart" abgegrenzt sind. Hier ist teilweise starkes Rauschen sichtbar.

Durch den Einsatz eines Rauschfilters erreicht der allgemeine Schärfeeindruck nur ein zufrieden stellendes Niveau, nur bei Nahaufnahmen sind feinere Details zu erkennen.
Die Kompression schlägt sich mit einer Bitrate von lediglich knapp 4 Mbps wacker, allerdings wäre der Schärfeeindruck mit einer höheren Kompressionsrate deutlich besser gewesen. Um dies zu erreichen hätte man lediglich 3 statt der vorhandenen 4 Folgen pro DVD unterbringen müssen, was Fox aber wohl zu teuer war, denn man hätte mindestens eine DVD mehr gebraucht um alle Folgen unterzubringen. So wird eine Bildwertung von 4 Punkten knapp verpasst.
 
Ton (3.0):
 
Der Ton liegt nicht in Dolby Digital 5.1, sondern lediglich in Dolby Digital 2.0 Surround vor. Das alleine ist allerdings kein Nachteil, denn die Effekte sind ohnehin nur dünn gesät, so dass eine 5.1 Spur keine Vorteile gebracht hätte. Die Qualität des Tons gibt allerdings keinen Anlass zur Kritik, alles klingt sehr sauber und klar.
Störungen in Form von Rauschen oder Knacksern gibt es nicht, und auch die Sprachverständlichkeit ist jederzeit gegeben.
Die hinteren Lautsprecher werden bis auf die Musik nur selten eingebunden, so dass der Ton insgesamt eher frontlastig ausfällt. Auch der Subwoofer bekommt nicht wirklich viel zu tun, allerdings darf man nicht vergessen, dass es sich um eine Serie, und nicht um einen Spielfilm handelt.
 
Bonus (4.0):
 
Das Bonusmaterial ist recht umfangreich, und besonders Fans von Audiokommentaren kommen voll auf ihre Kosten, denn insgesamt können 7 Folgen optional mit einem Audiokommentar (mit jeweils wechselnder Besetzung) abgespielt werden. Auch wenn man kein Fan von Audiokommentaren ist, sollte man sich zumindest den der Pilotfolge nicht entgehen lassen, denn hier zeigt sich Joss Whedon sehr redselig, und man erfährt einiges was einem sonst verborgen geblieben wäre.

Die übrigen Extras befinden sich auf der vierten DVD. Wie es sich für eine ordentliche Ausstattung gehört, darf ein Making Of nicht fehlen, und so wird die Zusatzausstattung der vierten Disc mit dem Menüpunkt "Wie es einst war: Das ‚Making of' Firefly" (28:40) eröffnet. Das Making Of ist erfreulicherweise frei von jeglichem Marketing-Gefasel und bietet stattdessen viel Information – so soll es ein. Erstaunlich ist dabei, dass die Kritik von Joss Whedon gegenüber Fox nicht herausgeschnitten wurde.
Der anschließende Beitrag "Die ‚Serenity': Die 10. Hauptfigur" (09:46) beschäftigt sich, wie man vom Namen her bereits feststellen kann, mit dem Schiff, deren Klassenbezeichnung der Serie den Namen gegeben hat.
Als nächstes stehen 4 entfallenen Szenen auf dem Programm. In der ersten kann man sich den ursprünglichen Beginn der Pilotfolge ansehen, die zweite Szene wurde aufgrund der neuen Eröffnungsszene überflüssig, die dritte Szene musste aus Zeitgründen geschnitten werden, und die vierte Szene zeigt einen Dialog zwischen Mal und Inara, der im TV gesendet wurde und für die DVD wieder durch die ursprüngliche Dialogfassung ersetzt wurde.
Es folgt ein "Gag Reel" (02:41) mit Pannen vom Dreh und der Beitrag "Alan Tudyks Vorsprechen" (01:05).
Anschließend stehen zwei Beiträge mit Joss Whedon auf dem Programm, in denen er zum einen den Titelsong (den er übrigens selbst geschrieben hat) in einer Vorabversion singt ("Joss singt den Firefly Song") (01:16) und zum anderen durch das Original-Set führt ("Joss führt durch das Set") (01:24). Auch die Suche nach einem Easter Egg ist kein aussichtloses Unterfangen (02:38).

Insgesamt stellt das Bonusmaterial sehr zufrieden, denn sowohl die Qualität, als auch die Quantität stimmen. Ein Kritikpunkt verhindert allerdings eine höhere Wertung, denn Fox hat leider darauf verzichtet, dem Bonusmaterial deutsche Untertitel zu spendieren – sehr schade.
 
Fazit (4.0):
 
Firefly ist eine unglaublich gute und leider auch unglaublich kurze Serie vom "Buffy-Vater" Joss Whedon, die es insgesamt nur auf 14 Folgen gebracht hat, und auf jeden Fall eine Empfehlung wert ist.
Erfreulicherweise erhielt Joss Whedon die Möglichkeit die Serie mit dem Kinofilm "Serenity" zu einem würdigen Abschluss zu verhelfen. Aber dazu mehr im "Serenity"-Review.
Das Bild bietet für eine Serie eine ausgesprochen gute Qualität und wirkt sehr frisch und klar. Nur in vereinzelten dunklen Szenen fällt Rauschen auf. Die Detailschärfe kommt aufgrund des verwendeten Rauschfilters und der niedrigen Bitrate von knapp 4 MBps nur vereinzelt über ein befriedigendes Niveau hinaus.
Der Ton liegt in Dolby Digital 2.0 Surround vor und bietet nur wenige Effekte und auch der Subwoofer hat nicht viel zu tun. Lediglich die Musik breitet sich gelegentlich im Raum aus. Die Klangqualität gibt allerdings keinen Anlass zur Kritik.
Das Bonusmaterial stellt sehr zufrieden, denn es werden 7 Audiokommentare mit wechselnder Besetzung, ein Making Of und zahlreiche andere Beiträge geboten, die viel Information und Unterhaltung bieten. Leider gibt es keine deutschen Untertitel.

Ich kann die Serie somit ruhigen Gewissens allen SciFi Fans empfehlen, und wer Joss Whedon's Serien Buffy oder Angel mag, könnte auch hier durchaus auf seine Kosten kommen. Wer allerdings eine der beiden "Serenity" DVDs kaufen oder ausleihen möchte, sollte sich unbedingt vorher die Serie ansehen. Aber auch wer den Film bereits gesehen hat, sollte sich die Serie nicht entgehen lassen, denn in diesem Fall wird beim Betrachten ein Aha-Erlebnis das nächste jagen.
 
Jetzt bei Amazon bestellen: Firefly - Die komplette Serie (4 DVDs)

Autor: Markus Wieland
Datum: 07.04.2006
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